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 Songs Und Ihre Hintergründe: 
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Mr. President“: „Coco Jambo“
Jahr: 1996
Der Manager von “Mr. President befürchtet eine zu große Ähnlichkeit mit DJ Bobo’s Hit “Everybody” und holt sich vorsorglich die Erlaubnis für den Hit.

DJ Bobo: „Der Manager von der Gruppe – der kam mit diesem Demo-Tape zu mir in die Garderobe und spielte mir dieses Lied vor und sagte: `… Und?` - guckte mich so fragend an - und ich wusste genau, was er hören will. Er hatte ein bischen Respekt davor, daß es so klingen könnte, wie Everybody… Und ich sagte: `Super Song – Das gibt einen riesen Hit. Mach Dir keine Sorgen – paßt alles.` Und er war sehr, sehr erleichtert darüber. Das wurde auch ein riesen – riesen Knaller der Song.“

Übersetzung:
Nimm mich hoch, lass mich runter
Stell meine Füße wieder auf den Boden
Nimm mich hoch, nimm mein Herz und mach mich glücklich

Nimm mich hoch, lass mich runter
Stell meine Füße wieder auf den Boden
Nimm mich hoch, fühl mein Herz
Und mach mich glücklich

Ayyayaya Coco Jambo ayyayai!

Jetzt geht's los
Wir kommen sanft in den Groove
Zeigen den schönen Ladies
Wie ich sie umschmeichele, wenn ich tanze
Das sagt man so von mir
Aber ich kann's nicht beweisen
Drum stell's mal wieder lauter und schau zu
Wie ich mich zum Groove bewege
Wenn wir einander ganz nah sind
Flüsterst du: Coco
Ich halte dich in meinem Arm und du sagst: Jambo
Schrei und ruf laut
Dreh dich um und sag: Columbo
Jetzt muß ich gehen, yo, Coco

So behandle ich diese Mädchen
Irgendwie zärtlich, seht ihr
Denn da gibt's nur eine Mann
Und- yo!- der bin ich, seht ihr
Laß mich dich herumführen
Wärend du deinen Tee trinkst
Aber kein verrückter Coco
Kommt da zwischen, wennn ich mal raus muß
Wenn ich mein Baby noch fester um arme, sagt sie, ich mache das noch netter
Ich mag mein Hühnchen
Mit Reis und Zitrone
Und das kriegst du auch
Wenn sie laut ruft: Jamboo
Jetzt muss ich gehen, also Coco

Quellen:
RTL – Die ultimative Chart Show - Die Erfolgreichsten Dancefloor Hits Aller Zeiten!
(27.02.09)
http://www.golyr.de/mr-president/songtext-coco-jambo-144848.html

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So 14. Jun 2009, 00:50
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Dr. Alban“: „It’s My Life“
Jahr: 1992
Dr. Alban wird 1957 in Nigeria geboren und hat 10 Geschwister. Im Alter von 18 Jahren zieht er nach Schweden. Mit 23 beginnt er Zahnmedizin zu studieren. Um sich sein Universitätsstudium zu finanzieren, arbeitet er als DJ in der überregional bekannten Stockholmer Diskothek „Alphabet Street“. Sein Stil macht ihn schnell über die Diskothek heraus bekannt, denn er pflegt über die von ihm aufgelegten Platten einen eigenen Sprechgesang zu legen.
Alban beendet sein Studium und eröffnet eine eigene Zahnarztpraxis. Trotzdem behält er seine Anstellung als DJ als lukrativen Nebenerwerb. 1990 trifft er Denniz PoP vom schwedischen Schallplattenlabel SweMix, mit dem er seine erste Single „Hello Africa“ aufnimmt. In Referenz zu seinem bisherigen Beruf nimmt er den Künstlernamen Dr. Alban an.

Alban Nwapa (Dr. Alban) über die Entstehung des Songs: “Wenn man heranwächst wird einem immer gesagt, was man zu tun hat. Da habe ich gesagt: `… Laßt mich in Ruhe - es ist mein Leben!` So entstand der Song.“


Quellen:
Wikipedia,
RTL – Die ultimative Chart Show - Die Erfolgreichsten Dancefloor Hits Aller Zeiten!
(27.02.09)

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So 14. Jun 2009, 00:51
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Eiffel 65“: „Blue (Da Ba Dee)“
Jahr: 1999
Eiffel 65 war ein Trio (Jeffrey Jey, Maurizio Lobina und Gabry Ponte) italienischer Musiker aus Turin. Die Drei verbindet eine Freundschaft, die weit vor „Eiffel 65“ und „Blue“ zurückreicht. Sie haben ein gemeinsames Hobbie: Coputer-Spiele. Während des PC-Spiels „Metal Gear Solid“ entsteht gemeinsam sowohl der Refrain als auch die Idee zu dem Video.
Bild

Bild
Eiffel 65

Übersetzung:
Hört mal zu, hier gibt´s eine Geschichte
Von einem kleinen Kerl
Der in einer traurigen Welt lebt
Der ganze Tag und die ganze Nacht
Und alles, was er sieht, ist einfach so traurig
Wie er selber innen und aussen ist
Traurig-blau sein Haus
Mit einem kleinen Fenster so traurig-blau
Und einer traurig-blauen Corvette
Und alles ist traurig für ihn
Und alle anderen auch
Denn er hat niemanden, der ihm zuhört...
Refrain (2x):
Ich bin traurig, da-ba-di...
Ich hab´ ein blaues Haus
Mit einem blauen Fenster
Blau ist die Farbe von allem
Was ich anhabe
Traurig-blau sind die Strassen
Und auch die Bäume
Ich habe eine Freundin
Und die ist so traurig
Traurig sind auch die Leute
Die hier umhergehen
So traurig-blau wie meine Corvette
Es ist sowohl in mir als auch aussen
Traurig sind die Worte, die ich spreche
Und das, was ich denke
Traurig sind die Gefühle, die in mir leben
Refrain (2x)
Ich hab´ ein blaues Haus
Mit einem blauen Fenster
Blau ist die Farbe von allem
Was ich anhabe
Traurig-blau sind die Strassen
Und auch die Bäume
Ich habe eine Freundin
Und die ist so traurig
Traurig sind auch die Leute
Die hier umhergehen
So traurig-blau wie meine Corvette
Es ist sowohl in mir als auch aussen
Traurig sind die Worte, die ich spreche
Und das, was ich denke
Traurig sind die Gefühle, die in mir leben
Refrain (2x)

Bild

Quellen:
RTL – Die ultimative Chart Show - Die Erfolgreichsten Dancefloor Hits Aller Zeiten!
(27.02.09)
http://www.magistrix.de/lyrics/Eiffel%2065/Blue-Uebersetzung-175720.html

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So 14. Jun 2009, 00:54
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Tony Marshall“: „Schöne Maid“
Jahr: 1971
Tony Marshall wurde 1938 mit dem Nachnamen Bloeth geboren und ließ sich später in Hilger umbenennen, Tony Marshall ist der Künstlername. Im Jahr 1965 bestand er sein Staatsexamen als Opernsänger an der Karlsruher Musikhochschule. Er wurde 1971 mit dem vom damaligen „Hit-Schmied“ Jack White produzierten Lied „Schöne Maid“ bekannt.

Eigentlich wollte er das Lied nicht singen, darum hatte er sich vor der Aufnahme mit viel Chianti einen Schwips angetrunken. Er hoffte, Jack White würde ihn aus dem Studio werfen. Er hatte zunächst zugesagt, weil seine erste ambitionierte Platte ein Flop war, er aber für seine Frau und seinen Sohn Marc das Geld brauchte. Die Platte, deren Melodie ursprünglich ein Traditional der Māori aus Neuseeland ist, wurde im selben Jahr mehr als eine Million mal verkauft. Insgesamt bis heute über drei Millionen mal - weltweit (sogar in den USA und in Australien als „Pretty Maid“). Allein für das Lied gab es sechs Goldene Schallplatten. Fortan wurde er zum „Fröhlichmacher der Nation“ und zählt zu den Top-Entertainern Deutschlands.

Quelle: Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 00:55
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„La Paloma“:
La Paloma (spanisch: „Die Taube“) ist ein Lied, das zu den am meisten gesungenen, interpretierten, arrangierten und auf Tonträgern festgehaltenen Musikstücken gehört. Es ist in verschiedensten Sprachvarianten zum Welthit geworden. „La Paloma“, ein Habanera, ist eng mit der Geschichte der Tonträger verbunden, und so gibt es Aufnahmen aus aller Welt, die älteste dürfte um 1900 entstanden sein.

Entgegen landläufiger Meinung ist „La Paloma“ kein Volkslied oder Traditional im herkömmlichen Sinn, es hat mit Sebastián de Yradier einen Komponisten. Vermutlich wurde das Lied um 1863 im Teatro Nacional de Mexico zum ersten Mal gesungen. Zuhörer war auch Kaiser Maximilian I. Die Geschichte von seinem letzten Wunsch, vor seiner standrechtlichen Erschießung noch einmal „La Paloma“ zu hören, gehört ins Reich der Sagen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass „La Paloma“ bei der Ausschiffung seines Sarges in Miramare gespielt wurde und die anwesenden Marine-Offiziere beschlossen, dass "La Paloma" nie mehr auf einem österreichischen Kriegsschiff gespielt werden dürfe. Diese Tradition wird auch heute noch von österreichischen Seglern hochgehalten.
Bild
Kaiser Maximilian I.
Bild
Exekution von Kaiser Maximilian I.

Der Norddeutsche Rundfunk hat es mit „La Paloma“ ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft, als er zum 850. Hafenkonzert mit Musikern aus Hamburg und ca. 88.600 Besuchern den Weltrekord im Chorsingen aufgestellt hat. Auch beim NDR sind schon zwei CDs mit unterschiedlichen, meist deutschen Interpretationen von „La Paloma“ erschienen.

„La Paloma“ wurde am 13. September 2003 von den Zuschauern der Gala-Show zum 100. Geburtstag der GEMA zum Lied des Jahrhunderts gewählt.

Im Englischen wurde es auch unter dem Titel „No More“ (von Dean Martin) und „Your Love“ (von Connie Francis) veröffentlicht. Auf deutsch gibt es mehrere unterschiedliche Textversionen …

Quelle: Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 00:57
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Nena“: „Wunder Gescheh`n“
Jahr:
Das Lied ,,Wunder geschehn" schreibt sie für Ihren behinderten Sohn Christopher, der 1989 mit nur 11 Monaten gestorben ist.

Während der Dreharbeiten zu "Der Unsichtbare" hatte Nena den Schauspieler Benedikt Freitag kennengelernt und verliebte sich in ihn. Nena wurde schwanger und trug bei der Filmpremiere in München im Oktober 1987 bereits ein beachtliches Bäuchlein vor sich her.
Am 02.02.1988 wird Christopher Daniel Kerner in Berlin geboren. Die Geburt wurde für die Sängerin zum Alptraum. Mutter und Kind wurden gerettet, beim Baby jedoch blieb eine irreparable Gehirnverletzung zurück. Nena kämpft 11 Monate um ihren Sohn, der am 19. Januar 1989 starb. Umgehend nach der Beisetzung verließ Nena gemeinsam mit Benedikt Deutschland Richtung Hawaii, wo Benedikt berufliche Verpflichtungen hatte.

Nena: „Die Ärzte sagten damals, Christopher wird nie lachen können, und dann kam der Moment, wo er mich plötzlich anlächelte. Im Krankenhaus schrieb ich den Song. Ich habe gelernt, in ganz, ganz kleinen Schritten zu denken. Das Leben ist voller Wunder…“
Bild
Nena & Sohn Christopher Daniel

Lyrics:
Auch das Schicksal
Und die Angst kommt über Nacht
Ich bin traurig
Gerade hab ich noch gelacht
Und an sowas Schönes gedacht

Auch die Sehnsucht
Und das Glück kommt über Nacht
Ich will lieben
Auch wenn man dabei Fehler macht
Ich hab mir das nicht ausgedacht

Wunder gescheh'n
Ich hab's geseh'n
Es gibt so vieles was wir nicht versteh'n
Wunder gescheh'n
Ich war dabei
Wir dürfen nicht nur an das glauben was wir seh'n

Immer weiter
Immer weiter geradeaus
Nicht verzweifeln
Denn da holt dich niemand raus
Komm steh selber wieder auf

Was auch passiert
Ich bleibe hier
Ich geh den ganzen langen Weg mit dir
Was auch passiert
Wunder gescheh'n
Wunder gescheh'n


http://www.stillgeboren.de/Meditation/Li…/Nena/nena.html

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So 14. Jun 2009, 00:59
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Mike Krüger“: „Mein Gott Walther“
Jahr: 1975
Mike Krüger besuchte in Hamburg-Sasel die Peter-Petersen-Gesamtschule. Auch ein kurzer Aufenthalt im Internat Büsum mit gleichzeitigem Besuch des dortigen Nordsee-Gymnasiums gehörte zu seiner Schulzeit. Danach absolvierte er eine Lehre als Betonbauer, während der er auch am neuen Hamburger Elbtunnel tätig war. Seine Zeit als Wehrpflichtiger leistete er als Funkfernschreiber bei der Marine in Glücksburg, Flensburg sowie beim Marinefliegergeschwader 1 (MFG1) in Kropp/Jagel ab. Im Anschluss begann Krüger ein Architekturstudium, das er nach seinem ersten Plattenerfolg (Mein Gott, Walther) aufgab ...

„Mein Gott, Walther!“ ist ein Blödelsong des noch unbekannten Komikers Mike Krüger aus dem Jahr 1975. Es geht darum um einen Walther, der mit den Tücken des Alltags zu kämpfen hat. Seine Art der Problemlösung provoziert immer wieder diesen Stoßseufzer. Das Zitat wird heute in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht, besonders dann, wenn eine Person mit Vor- oder Familienname Walter heißt.

Mike Krüger: „Disco war ja mein erster – sagen wir mal – mein erster Fernsehauftritt. Und ich hatte damals einen R4 – und meine kleine Gitarre. Und fuhr zum Studio Hamburg, wo das damals war. Und sollte da einen Begleiter von der Schallplattenfirma treffen. Und parkte auch ganz – so auf`m Besucherparkplatz mit meinem R4 – traute mich da so gar nicht so richtig rein. Und fragte mich da durch – mich kannte ja keiner. Die Leute kannten zwar alle das Lied „Mein Gott Walther“ – aber mich persönlich hatte ja noch keiner gesehen. So. Und dann fragte ich mich durch zu dem Studio. Und vor dem Studio stand so eine riesen Menge von Fans und so. Und ich stand da so vor der Eingangstür und plötzlich – das werde ich nie vergessen – fuhr ein goldener Rolls Royce vor. Die Türen wurden aufgemacht. Zwei Bodyguards kamen raus. Und aus dem Rolls Royce stieg Christian Anders – „Es Fährt Ein Zug Nach Nirgendwo“ – damals der absolute Superhit. Und ich dachte: Wow, das ist das Showgeschäft!
Ich ging also mit denen da rein. Auf der Bühne probte gerade Udo Jürgens. Und ich dachte: Mein Gott, wo bist Du hier hingeraten. Das ist ja - hoffentlich kommt gleich der von der Plattenfirma und sagt, was Du hier willst. Er war jedenfalls nicht da und irgendwann kommt einer zu mir und sagt: „Wer sind sie?“
Und ich sag: „Ich bin Mike Krüger.“
„Und was Machen sie hier?“
„Ja ich äh, soll hier heute singen.“
„Wie?“
„Ja – Mein Gott Walther!“
ruft daraufhin nach hinten: „Walter ist da!“


Bild
Mike Krüger

Lyrics:
Walther war nicht groß
war eher klein
trotzdem behauptet er
von den Kleinen einer der Größte zu sein.
Seine Frau
die Marie
sah noch ganz gut aus für ihr Alter
und wenn sie mal was sagte
dann meist: MEIN GOTT
WALTHER.

Walther lebte sein Leben
war meist unbeschwert
und wenn er mal was machte
machte er's meist verkehrt.
Beim Frühstück warf er die Kaffeekanne um
zum Glück war's nur kalter

Marie sagte wieder einmal: MEIN GOTT
WALTHER.

Walther hatte es nicht eilig
arbeitete ja im selben Haus
und wenn er keine Lust hatte
fiel die Arbeit eben aus.
Das machte auch nichts
denn er war Hausverwalter
wenn die ander'n wieder ihn sah'n

meinten sie nur: MEIN GOTT
WALTHER.

Walther wollte und ließ das haus in Ordnung versetzen
und machte einer was kaputt
muß er den Schaden ersetzen.
Meist mußte Walther dies tun
wie gestern den Feuerlöscherhalter
als er's beichtete

sagte Marie: MEIN GOTT
WALTHER.

Denn da hatte Walther im Flur Rauch entdeckt
und sofort erkannt,
daß nur ein Feuer dahintersteckt.
Laut "Feuer
Feuer" rufend riß er den Löscher von der Wand
natürlich mit Halter
alle die ihn sah'n

meinten nur: MEIN GOTT
WALTHER.

Doch solche Blödelei'n ignorierte er nur
und rannte mit dem Löscher hinaus auf den Flur.
Doch dort staubten nur die von ihm bestellten Gipser und Kalker

und als sie ihn sah'n: ... MEIN GOTT
WALTHER.

Doch Walther macht sich nichts aus solch' kleinen Pannen
aus kaputten Tassen
Tellern oder Kaffeekannen.
Er geht dann in die Kneipe
und wenn er heimkommt
dann lallt er.

Marie sagt dann nur: MEIN GOTT
WALTHER.

Ja das Leben verlangte Walther schon 'ne Menge ab
und sein Pech verfolgte ihn sogar bis ins Grab
denn sein Sarg mit den Trägern aus den Händen
auf den Boden knallt er

der Pfarrer rief entsetzt. MEIN GOTT
WALTHER.

Nun steht Walther ganz allein vor'm Himmelstor
und kommt sich eigentlich ziemlich einsam vor.
Petrus sieht durch das Guckloch
drauf verliert den Halt er.
Zum lieben Gott ruft er nach hinten:

Da draußen, da steht WALTHER!


Quellen:
Wikipedia,
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.gugalyrics.com/MIKE-KR%C3%BCGER-MEIN-GOTT-WALTHER-LYRICS/302404/

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So 14. Jun 2009, 01:01
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„City“: „Casablanca“
Jahr: 1986
Der Song, der an den Filmklassiker „Casablanca“ (Ingrid Bergmann, Humphrey Bogart …) anlehnt wird von Henry Hübchen komponiert und von der DDR-Gruppe City veröffentlicht. In dem Song werden auch in den ersten Momenten Audio-Ausschnitte des Films verwendet:
[Play it: as Time goes by]
[Play it for Harry, play it for me]
[Play it, Sam]
http://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca_(Film)
http://de.wikipedia.org/wiki/City_(Band)
Bild

Bild
Henry Hübchen

Henry Hübchen: „… Ich hatte Langeweile und hab` so auf Cassette was raufgesungen – raufgespielt – und da kam Toni Krahl vorbei. Das ist der Sänger von City. Wir sind ein bischen befreundet – und hat das gehört und sagte er würde das gerne singen. Und dann haben wir das auf Platte gepresst. Und das passierte so drei, vier Mal. Und ein Titel davon, „Casablanca“ war dann einmal Dico-Hit des Jahres …

Bild
Casablanca

Lyrics:
[Play it: as Time goes by]
[Play it for Harry, play it for me]
[Play it, Sam]

Er hat an ihr vorbeigesehn
Und ihm war kalt dabei
Kein Abschied macht es Ungeschehn
Spiel nochmal As Time goes by
Er hat sie nicht vergessen können
Das lächelnde Gesicht
War ein stilles Niederbrennen
Nie ganz ausgelöscht

Spiel nochmal As Time goes by

Play it again Sam, again and again
Play it again Sam, again and again
Play it again Sam, again and again
Play it again Sam, again and again
Casablanca - As Time goes by
Casablanca - As Time goes by

Wenn er die Zigarette ausdrückt und die Augen reibt
Sieht er wie sie ihm davonfliegt
Nur der Nebel bleibt
Er hat an ihr vorbeigesehn
Und ihm war kalt dabei
Kein Abschied macht es ungeschehn
Es war ein trüber Mai

Spiel nochmal As Time goes by

Play it again Sam, again and again
Play it again Sam, again and again
Play it again Sam, again and again
Play it again Sam, again and again
Casablanca - As Time goes by

Quellen:
Wikipedia,
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.elyrics.net/read/c/city-lyrics/casablanca-lyrics.html

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So 14. Jun 2009, 01:04
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Dschinghis Khan“: „Dschinghis Khan“
Jahr: 1979
Die „Retorten–Gruppe” Dschinghis Khan benannte sich nach dem gleichnamigen mongolischen Führer Dschingis Khan (übersetzt: „der Schmied“ – „der Eiserne“).

Das Ralph Siegel-Lied der gleichnamigen Gruppe vertrat Deutschland in Jesusalem im „Grand Prix“ und erreichte den 4. Platz. Im Jahre 1980 erhielt der Song den „Bambi“.
Bild
Ralph Siegel

Ralph Siegel: „Die Idee war natürlich das Beste zusammenzuführen. In sechs Wochen musste ich eine Gruppe erfinden – weil ich schrieb den Song damals, hab auch das „Demo“ selber gesungen, „Dschinghis Khan“ – und schrieb danach, wenn die Jury das Lied nimmt singt die Gruppe Dschinghis Khan.
Und es war eigentlich die erste sogenannte – na ja „Boy-Group“ oder besser gesagt gemischte zusammengestellte „Retorten-Gruppe“ – so nannte man das damals. Und damals beschimpfte man mich – und heute ist das ganz normal, daß alle sogenannt aus der Retorte die Besten zusammensuchen. Und „Dschinghis Khan“ war ein Welterfolg. Nicht nur „Dschinghis Khan“ – sondern auch „Moskau“, und die anderen Songs danach. Und ich muß sagen, sechs Jahre danach war es leider vorbei. Das tat mir auch leid – aber so eine Gruppe überhaupt 6 Jahre zusammenzuhalten – war schon eine schwere Geschichte.


Lyrics:
Sie ritten um die Wette mit dem Steppenwind, tausend Mann (Haa, Huu, Haa)
Und einer ritt voran, dem folgten alle blind, Dschingis Khan (Haa, Huu, Haa)
Die Hufe ihrer Pferde durchpeitschten den Sand
Sie trugen Angst und Schrecken in jedes Land
Und weder Blitz noch Donner hielt sie auf (Huu, Haa)

Dsching, Dsching, Dschingis Khan
He Reiter - Ho Leute - He Reiter - Immer weiter!
Dsching, Dsching, Dschingis Khan
Auf Brüder! - Sauft Brüder! - Rauft Brüder! - Immer wieder!
Lasst noch Wodka holen (Ho, Ho, Ho, Ho, Ho)
Denn wir sind Mongolen (Ha, Ha, Ha, Ha, Ha)
Und der Teufel kriegt uns früh genug!

Dsching, Dsching, Dschingis Khan
He Reiter - Ho Leute - He Reiter - Immer weiter!
Dsching, Dsching, Dschingis Khan
He Männer - Ho Männer - Tanzt Männer - So wie immer!
Und man hört ihn lachen (Ho, Ho, Ho, Ho, Ho)
Immer lauter lachen (Ha, Ha, Ha, Ha, Ha)
Und er leert den Krug in einem Zug (Haa, Huu, Ha, Hu, Huu, Haa, Hu, Ha, Hu, Huu, Haa, Hu, Ha, Hu)

Und jedes Weib, das ihm gefiel, das nahm er sich in sein Zelt (Haa, Huu, Haa)
Es hieß, die Frau, die ihn nicht liebte, gab es nicht auf der Welt (Haa, Huu, Haa)
Er zeugte sieben Kinder in einer Nacht
Und über seine Feinde hat er nur gelacht
Denn seiner Kraft konnt keiner widerstehen (Huu, Haa)

Dsching, Dsching, Dschingis Khan
He Reiter - Ho Leute - He Reiter - Immer weiter!
Dsching, Dsching, Dschingis Khan
Auf Brüder! - Sauft Brüder! - Rauft Brüder! - Immer wieder!
Lasst noch Wodka holen (Ho, Ho, Ho, Ho, Ho)
Denn wir sind Mongolen (Ha, Ha, Ha, Ha, Ha)
Und der Teufel kriegt uns früh genug!

Dsching, Dsching, Dschingis Khan
He Reiter - Ho Leute - He Reiter - Immer weiter!
Dsching, Dsching, Dschingis Khan
He Männer - Ho Männer - Tanzt Männer - So wie immer!
Und man hört ihn lachen (Ho, Ho, Ho, Ho, Ho)
Immer lauter lachen (Ha, Ha, Ha, Ha, Ha)
Und er leert den Krug in einem Zug ... (Huu, Haa, Hu, Ha, Hu)

Bild
Dschinghis Khan

Quellen:
Wikipedia,
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.magistrix.de/lyrics/Dschinghis%20Khan/Dschingis-Khan-684.html

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So 14. Jun 2009, 01:09
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Barry Manilow“: „Mandy“
Jahr: 1974
Der von zahllosen Interpreten gecoverte Song wird immer wieder Barry Manilow zugeschreiben. Aber leider wurde das Lied im Original 1971 als „Brandy“ von Scott English geschrieben. Dieser soll das Lied für seinen Hund geschrieben haben.
Bild
Scott English

Der Song wurde für Barry Manilow in Mandy umbenannt, da in jener Zeit ein weiteres Lied namens Brandy in den Charts vorhanden war.

Bild
Barry Manilow

Übersetzung:
Ich erinnere mich an jedes Detail meines Leben
Es regnet herab so kalt wie Eis
Schatten über mir
ein Gesicht, ganz verschwommen
Weinend in der Nacht
Die Nacht weicht dem...

...Morgen, halt ein weiterer Tag
Glückliche Menschen kreuzen meinen Weg
Wenn ich in ihre Augen schau,
seh ich ein Bild aus vergangenen Zeiten
Ich habe nie bemerkt
Wie glücklich du mich gemacht hast
Oh Mandy

Du kamst daher und gabst ohne zu nehmen
Und ich wies dich zurück
Oh Mandy
Und küsstest mich und ließt mein Zittern verstummen
Und ich brauch dich noch heut
oh Mandy

Ich steh am Rande der Zeit
Wand mich ab, als die Liebe mir gehörte
Gefangen in einer Welt des ständigen Ankämpfens
Tränen stehen mir im Gesicht
Und nichts scheint zu stimmen
oh Mandy

Du kamst daher und gabst ohne zu nehmen
Und ich wies dich zurück
Oh Mandy
Und küsstest mich und ließt mein Zittern verstummen
Und ich brauch dich noch heut
oh Mandy

Gestern ist ausgeträumt
Nun steh ich vor dem Morgen
Ich wimmere leise
Der Schmerz pocht
oh Mandy

Du kamst daher und gabst ohne zu nehmen
Und ich wies dich zurück
Oh Mandy
Und küsstest mich und ließt mein Zittern verstummen
Und ich brauch dich noch heut

Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.golyr.de/barry-manilow/songtext-mandy-287456.html

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So 14. Jun 2009, 01:11
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„ABBA“: „The Winner Takes It All“
Jahr: 1980
The Winner Takes It All ist ein Song der schwedischen Popgruppe ABBA, der im Juli 1980 als Single und im November desselben Jahres auf dem Album Super Trouper veröffentlicht wurde. Das Lied hat eine Spieldauer von vier Minuten und 54 Sekunden und wird von Agnetha Fältskog gesungen.

Entstehung:
Es ist die Geschichte des Ex-Mannes von Agnetha Fältskog: In dem Text nahm Björn Ulvaeus die gescheiterten Ehe zwischen Agnetha und ihm als Thema.

Björn Ulvaeus erzählte, dass er sich mit einer Flasche Whisky hingesetzt und innerhalb von zwei Stunden den kompletten Songtext geschrieben habe.

Die Musik mit den absteigenden Klavierfiguren, die im Laufe des Liedes immer wieder zu hören sind, hatte sich zuvor Benny Andersson einfallen lassen. Weil beide fanden, dass die Musik irgendwie Französisch klinge, nahm Ulvaeus das Lied mit französischem Text auf. Es wurde sogar vorgeschlagen, dass er die englische Fassung singen solle.

Zum Glück habe ich das nie gemacht.
– Björn Ulvaeus

Aufnahme:
Bereits am 2. Juni 1980 wurde eine Aufnahme des Stücks gemacht, deren Veröffentlichung jedoch verworfen wurde, da sie „viel zu steif“ klang, ein Fehler, den Andersson und Ulvaeus im Auto bemerkten, als sie nach Hause fuhren und die Aufnahme anhörten. Am 6. Juni 1980 wurde eine neue Aufnahme gemacht, die als endgültige Fassung auf dem Album Super Trouper zu finden ist.

Am 12. Juli 1980 wurde in der Nähe von Göteborg das Musikvideo zum Song gedreht.
Bild

Übersetzung:
Ich möchte nicht über die Dinge reden
die wir zusammen erlebt haben
Es schmerzt noch immer
aber jetzt ist es Geschichte
Ich habe all meine Karten ausgespielt
und das ist was du auch gemacht hast
Es gibt nichts mehr zu sagen
kein Ass mehr zum ausspielen

Der Gewinner nimmt sich alles
Der Verlierer steht klein da
Neben dem Sieg
das ist ihr Schicksal

Ich war in deinen Armen
Ich dachte da gehöre ich hin
Ich malte mir aus dass es einen Sinn macht
mir einen Zaun zu bauen
mir ein Zuhause zu bauen
Ich dachte da würde ich stark sein
Aber ich war ein Dummerchen
Habe mit den Regeln gespielt

Die Götter dürfen die Würfel werfen
Ihr Verstand ist nämlich so kalt wie Eis
und jemand auf seinem Weg hier unten
verliert einen Liebsten
Der Gewinner nimmt sich alles
Der Verlierer steht klein da
Es ist einfach und geplant
Warum sollte ich das beklagen?

Aber sag mir, küsst sie
wie ich dich geküsst habe?
Fühlt es sich genauso an,
wenn sie deinen Namen sagt?
Irgendwo tief drin
musst du wissen dass ich dich vermisse
Aber was kann ich sagen
Regeln müssen eingehalten werden

Der Richter wird entscheiden
ob sowas wie ich zu ertragen ist
Die Zuschauer einer Show
halten sich doch immer zurück
Das Spiel geht wieder weiter
Ein Geliebter oder ein Freund
Eine große oder eine kleine Sache
Der Gewinner nimmt sich alles

Ich will nicht darüber reden
wenn es dich traurig macht
und ich verstehe
dass du gekommen bist um meine Hand zu schütteln
Ich bitte um Verzeihung
wenn es dich schlecht fühlen lässt
mich so angespannt zu sehen
ohne Selbstvertrauen
Aber du siehst
das der Gewinner alles nimmt
das der Gewinner alles nimmt...


Quellen:
Wikipedia
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.golyr.de/abba/songtext-the-winner-takes-it-all-4740.html

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So 14. Jun 2009, 01:13
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Eric Clapton“: „Layla“
Jahr: 1969
Dr. Marc Pendzich (Musikwissenschaftler):
Layla: Eric Clapton:
Ja, also Eric Clapton schrieb das Lied damals 1969 weil er sich unsterblich in die Frau von George Harrison – also dem Ex-Beatle - verliebt hatte. Irgendwann hatte er Gelegenheit, ihr dieses Lied vorzuspielen – und er überzeugte sie damit - zunächst. Da ging das ein paar Mal hin und her. Aber schließlich waren sie ein Paar. Und ich nehme mal an, daß Harrison das nicht so besonders witzig gefunden hat. Aber auf Ganze gesehen – Anfang der 90er Jahre – sind sie dann zusammen auf Tournee gegangen.

Bild
Pattie Boyd & George Harrison

Pattie Boyd:
Patricia Anne „Pattie“ Boyd Harrison Clapton (* 17. März 1944 in Taunton, Somerset, England) ist ein ehemaliges Fotomodell. Sie heiratete den Beatle George Harrison im Jahr 1966, nachdem sie sich während der Dreharbeiten zu Yeah Yeah Yeah kennen gelernt hatten. Später verließ sie Harrison, um mit Eric Clapton zusammen zu leben. Die Scheidung von Harrison erfolgte 1977. Zwei Jahre später, am 27. März 1979 heirateten Boyd und Clapton in der Apostolic Assembly of Faith in Christ Church, Tucson, Arizona; die Beziehung hielt bis 1985, die Ehe wurde 1989 geschieden.

Pattie Boyd brachte die Beatles mit der Lehre des Maharishi Mahesh Yogi in Kontakt, des Begründers der Transzendentalen Meditation, in die sich alle vier Beatles samt ihrer damaligen Frauen 1967 unterweisen ließen. George Harrison soll den Beatles-Song Something für Pattie geschrieben haben. Eric Clapton widmete ihr die Stücke Layla und Wonderful Tonight.

2007 erschien ihre Autobiografie Wonderful Tonight. George Harrison, Eric Clapton, and Me, die in den Vereinigten Staaten zum Bestseller wurde.

Ihre Schwester ist das ehemalige Fotomodel Jenny Boyd.

Bild
Pattie Boyd & Eric Clapton

Übersetzung:
Was würdest du machen, wenn du alleine bist
und keiner an deiner Seite wartet?
Du bist zulange weggerannt und hast dich zu lang versteckt
Du weißt, dass es nur dein dummer Stolz ist

Layla
Du hast mich auf meine Knie bekommen
Ich bitte dich Liebling, Bitte Layla
Liebling, willst du nicht einfach mein Herz quälen?

Versuch dich zu festigen
Dein alter Mann, lässt dich im Stich
Aber wie ein Narr, verliebe ich mich in dich
Du stellst mein ganzes Leben auf den Kopf

Layla
Du hast mich auf meine Knie bekommen
Ich bitte dich Liebling, Bitte Layla
Liebling, willst du nicht einfach mein Herz quälen?

Mach das Beste aus der Situation
Bevor ich schlussendlich verrückt werde
Bitte sage nicht, dass wir nie einen Weg finden
Oder erzähle mir all meine Liebe war vergebens

Layla
Du hast mich auf meine Knie bekommen
Ich bitte dich Liebling, Bitte Layla
Liebling, willst du nicht einfach mein Herz quälen?

Layla
Du hast mich auf meine Knie bekommen
Ich bitte dich Liebling, Bitte Layla
Liebling, willst du nicht einfach mein Herz quälen?

Layla
Du hast mich auf meine Knie bekommen
Ich bitte dich Liebling, Bitte Layla
Liebling, willst du nicht einfach mein Herz quälen?

Layla
Du hast mich auf meine Knie bekommen
Ich bitte dich Liebling, Bitte Layla
Liebling, willst du nicht einfach mein Herz quälen?


Quelle:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.magistrix.de/lyrics/Eric%20Clapton/Layla-Uebersetzung-75435.html

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So 14. Jun 2009, 01:16
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Ludwig van Beethoven“: „Für Elise“
Jahr: 1810
Bild
Ludwig van Beethoven

Dr. Marc Pendzich (Musikwissenschaftler):
… `Für Elise` - Ludwig van Beethoven natürlich. Und der hat das Musikstück damals für die 17jährige Klavierschülerin Therese Malfatti geschrieben, in die er unsterblich verliebt war und ….
Inka Bause: „Warum hieß es dann nicht `Für Therese`?
Dr. Marc Pendzich: „Ja, das lag daran, daß das Original-Notenblatt nicht besonders gut zu entziffern war. Und bei der Abschrift hat man eben da `Für Elise` daraus gelesen. Also in Wirklichkeit müßte das Stück heute zu Tage `Für Therese` heißen.

Therese Malfatti
Therese von Droßdik (geborene Malfatti; * 1. Januar 1792 in Wien; † 27. April 1851 Wien; ab 1806 Malfatti von Rohrenbach zu Dezza) war eine österreichische Musikerin und Freundin Ludwig van Beethovens.
Bild
Therese Malfatti

Therese Malfatti war die Tochter des Wiener Kaufmanns Jacob Friedrich Malfatti (1769–1829) und eine Cousine des berühmten und wohlhabenden Arztes Johann Baptist Malfatti (1775–1859). Ihr Vater, der ab 1804 ein Gut in Walkersdorf am Kamp besaß um am 2. April 1806 mit dem Titel "Edler von Rohrenbach zu Dezza" in den erbländischen Adelsstand erhoben wurde.

Durch Gleichenstein kam Beethoven 1810 in Kontakt mit Thereses Familie, bei der er sich sehr wohl fühlte. Er schrieb:

ich danke dir guter G. daß du mich dorthin gebracht hast.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ludwig van Beethoven im Mai 1810 Therese einen erfolglosen Heiratsantrag machte, was sich jedoch nur durch indirekte Quellen belegen läßt:

Beethoven übersandte Therese die Sonate op. 78 und schrieb für sie die Bagatelle WoO 59 („Für Therese am 27. April 1810 zur Erinnerung von Ludwig van Beethoven“), deren heute verschollenes Autograph Ludwig Nohl 1865 im Besitz einer Babette Bredl in München entdeckte und 1867 unter dem falschen Titel Für Elise veröffentlichte. Bredl war wahrscheinlich eine Bekannte des Pianisten Rudolf Schachner, der Therese Malfattis Hausfreund gewesen war und ihre Musikalien geerbt hatte.

Therese heiratete am 14. Juni 1816 in Worms den k.k. Hofrat Johann Wilhelm von Droßdik (1771–1852). Therese von Droßdik bezeichnete sich noch im Alter als Schülerin Beethovens und spielte seine Sonaten mit „unvergleichlicher Virtuosität“. Wenig beachtet ist ihre Freundschaft mit Franz Schubert, den sie im Fasching 1828 zu einem ihrer jährlichen Hausbälle einlud.

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Dr. Marc Pendzich

Bild
Inka Bause

Quelle:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
Wikipedia (stark gekürzt)

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So 14. Jun 2009, 01:21
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Paul Kuhn“: „Der Mann Am Klavier“
Jahr: 1954
Paul Kuhn ist zunächst überhaupt nicht von dem Lied begeistert. Die Leute glauben, das Lied würde eine schauspielerische Glanzleistung sein – aber er singt das Lied zunächst wirklich lustlos, ohne Engagement:

Paul Kuhn: „… Als dann diese Zeit so langsam zu Ende war – und das Wirtschaftswunder begann – und die deutschen Lokale, Restaurants, Bars machten wieder auf – und ich war dann zu der Zeit in Berlin.
Da kam mein Schallplattenproduzent, der hat dann gesagt: „Sag mal willst Du eigentlich Dein Leben lang nur Englisch singen?“ Oder So – „Willst Du nicht mal was für die deutschen Leute was machen?“
Da sage ich „Ja, ja sicher. – Na ja, was soll denn das sein?“
„Na ja komm mal zu mir ins Büro“
Tja, dann, und dann – das war dann in Köln – und denn, mir einige Dinge vorgelegt. Und er sagte: „Ich hätte gerne, dass Du das hier singst.“
Ich sagte: „Das ist ja wohl nicht wahr. Das ist …“
„Doch doch!“
Das war: „Geben Sie dem Mann am Klavier Noch Ein Bier – Ja, das war Anfang der 50er Jahre. Und ich hatte wirklich keine Lust das Ding zu singen! Weil ich hatte so schöne – „Night & Day“ - wunderbare Lieder gesungen. Und dann so`n – so’n Schunkel-Ding da!
Und dann habe ich das gesungen. So: (gelangweilt) Whoa! – mal sehen, vielleicht wird das was. Vielleicht auch nicht. Also ohne Interesse eigentlich - lustlos gesungen.
Aber die Leute haben das irgendwie anders aufgefaßt. Die haben gedacht, es sei mit Absicht dahinter – so einfach nebenbei - das so zu singen. Ich habe wirklich das nebenbei so gesungen. Und das war genau der Witz.“

Bild
Paul Kuhn

Lyrics:
Geb'n se dem mann am klavier
Noch en bier, noch en bier,
Sagen sie ihm, s'wär von mir
S'wär von mir, s'wär von mir.
Spielen soll er mir dafür,
Mir dafür, mir dafür,

|: das lied von dem mann am klavier,
Dann kriegt er von mir
Dafür noch en bier.: |

|: das lied von dem mann am klavier,
Dann kriegt er von mir
Dafür noch en bier.: |

Wenn sie einmal tanzen geh'n
Und 'ne kesse sohle drehn,
Denken sie nicht erst zum schluß,
An den braven musikus.
Spielt er fast die ganze nacht,
Alles, das was freude macht,
Rufen sie den wirt heran
Und bestellen dann:

Geb'n se dem mann am klavier
Noch en bier, noch en bier,
Sagen sie ihm, s'wär von mir
S'wär von mir, s'wär von mir.
Spielen soll er mir dafür,
Mir dafür, mir dafür,

|: das lied von dem mann am klavier,
Dann kriegt er von mir
Dafür noch en bier.: |

|: das lied von dem mann am klavier,
Dann kriegt er von mir
Dafür noch en bier.: |

Bild
Paul Kuhn

Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.lyricstime.com/paul-kuhn-der-mann-am-klavier-lyrics.html

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So 14. Jun 2009, 01:23
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Puhdys“: „Wenn Ein Mensch Lebt“
Jahr: 1973
Das sehr bekannte Lied „Wenn ein Mensch lebt ist von der DDR-Gruppe „Puhdys“. Das Lied wurde von Peter Gotthardt und Ulrich Plenzdorf geschrieben. Es wurde als „Soundtrack“ für den DDR-Kultfilm „Die Legende von Paul Und Paula“ (Regie Heiner Carow) verfaßt.
Bild

Inga Bause: „… `Wenn Ein Mensch Lebt`- aber ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, daß der Titel - der Text aus Bibelzitaten besteht?
Mir ehrlich gesagt nicht auf Anhieb - aber einen Tag vor der Studio-Aufnahme bemerkte Heiner Carow, der Regisseur des Filmes „Die Legende von Paul Und Paula“, daß sein Drehbuch-Autor Ulrich Plenzdorf keinen Text zu dem Lied geschrieben hat. Plenzdorf dachte, die Puhdys würden das tun. Ulrich Plenzdorf geriet dadurch so unter Druck, daß ihm überhaupt kein Wort mehr einfiel. Aus lauter Verzweiflung griff er zur Bibel. Und so entstand der Text zu diesem Lied.


Die Idee zu dem Test entnimmt Ulrich Plenzdorf aus dem Bibeltext des Buches „Der Prediger Salomo“ (Kohelet) Kapitel 3 „Alles hat seine Zeit“.
(siehe auch den Beitrag: „The Byrds“: „Turn! Turn! Turn!“)

Lyrics:
Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt,
sagt die Welt das er zu früh geht.

Wenn ein Mensch lange Zeit lebt,
sagt die Welt es ist Zeit . . .
Meine Freundin ist schön,
als ich aufstand ist sie gegangen,
weckt sie nicht, bis sie sich regt,
ich hab' mich in ihren Schatten gelegt.
Jegliches hat seine Zeit,
Steine sammeln - Steine zerstreun.
Bäume pflanzen - Bäume abhaun,
leben und sterben und Streit.

Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt,
sagt die Welt das er zu früh geht.
Wenn ein Mensch lange Zeit lebt,
sagt die Welt es ist Zeit . . .das er geht.

Jegliches hat seine Zeit,
Steine sammeln - Steine zerstreun.
Bäume Pflanzen - Bäume abhaun`,
leben und sterben und Frieden und Streit.
weckt sie nicht, bis sie selber sich regt,
ich hab' mich in ihren Schatten gelegt.
Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt,
sagt die Welt das er zu früh geht.
weckt sie nicht, bis sie sich regt,
ich hab' mich in ihren Schatten gelegt.

Meine Freundin ist schön,
als ich aufstand ist sie gegangen,
weckt sie nicht, bis sie sich regt,
ich hab' mich in ihren Schatten gelegt.

Bild
Puhdys

Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
http://www.ostmusik.de/wenn_ein_mensch_lebt.htm

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So 14. Jun 2009, 01:30
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Little Eva“: „The Loco-Motion“
Jahr: 1962
Musik / Text: Gerry Goffin / Carole King

“Vom Kindermädchen Zum Star:
Dr. Marc Pendzich (Musikwissenschaftler): „… The Loco-Motion“ – kennen wir auch alle – ja, Eva Narcissus Boyd – 19 Jahre alt. Sie war Babysitterin bei Carol King, die gerade als Komponistin von „Will You Still Love Me Tomorrow“ Welterfolge gefeiert hatte.
Dort war sie Babysitterin und sang die Hits ihrer Arbeitgeber bei ihrer Arbeit. Und denen gefiel, was sie hörten. Und schließlich ließen sie im Wohnzimmer sie eine Probeaufnahme ihres neuesten Titels „The Loco-Motion aufnehmen.
Das war eine super Aufnahme. Dann gingen sie in das Studio und versuchten das noch einmal. Das klappte nicht – also – das klang nicht so gut. Und dann haben sie die „Wohnzimmer-Aufnahme“ genommen – und haben sie da über Nacht zum Weltstar gemacht.


„Little Eva“:
(Wikipedia)
Little Eva – eigentlich Eva Narcissus Boyd – (* 29. Juni 1943 in Belhaven, North Carolina, USA; † 10. April 2003 in Kinston, North Carolina, USA) war eine US-amerikanische Sängerin, die durch den Hit Loco-Motion im Jahr 1962 bekannt wurde. Sie war mit James Harris von 1962 bis zu dessen Tod im Jahr 1983 verheiratet und hatte drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn.

Biographie:
Boyd war schon als junges Mädchen zu Verwandten nach Brighton Beach bei New York gezogen, um dort ihre Schulausbildung zu absolvieren. Während dieser Zeit jobbte sie als Zimmermädchen und als Babysitter für Louise Goffin, die Tochter des Songwriter-Ehepaars Carole King und Gerry Goffin. Angeblich inspirierte Boyds eigenwilliger Tanzstil Goffin und King zu dem Titel Loco-Motion und ließen Boyd eine Demo-Version des Songs aufnehmen. Dem Musikproduzenten Don Kirshner gefielen der Song und Boyds Stimme, so dass der Titel nicht wie eigentlich beabsichtigt von Dee Dee Sharp aufgenommen wurde, sondern die Version von Boyd veröffentlicht wurde. Unter dem Künstlernamen Little Eva – „Ich hatte eine Tante namens Eva,“ erklärte Boyd in einem Interview, „also war sie 'Big Eva' und ich war ‚Little Eva‘ “ – erreichte ihre Single den ersten Platz der US-Hitparade. Background-Sängerinnen waren bei dem Song die Mädels der Gruppe The Cookies

In den 80ern wurde das Lied noch einmal bekannt durch die Cover-Version von Kylie Minogue (1987).

Bild
Little Eva


Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:32
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Marlene Dietrich“: „Sag Mir Wo Die Blumen Sind“
Jahr: 1962

Inga Bause: „Marlene Dietrich war von dem englischen `Original` von Pete Seegers zunächst nicht so sonderlich begeistert - es geht natürlich um `Sag Mir Wo Die Blumen Sind`. Doch um so größer war ihre Begeisterung, als sie das neue Arangement des Liedes von Burt Bacharach hörte. 1959 sang sie das Lied zum ersten Mal in Paris in Französisch, den deutschen Text schrieb sie zusammen mit Max Colpet, dem sie ihre Autoren-Rechte überließ. Seit dem sang Marlene Dietrich das Lied immer am Ende ihrer Vorstellungen.

„Sag Mir Wo Die Blumen Sind“:
Sag mir, wo die Blumen sind, im englischen Original Where Have All the Flowers Gone, ist eines der bekanntesten Antikriegslieder. Der Autor ist der amerikanische Songwriter Pete Seeger.

Entstehung:
Das Lied entstand stückweise gegen Ende der 1950er-Jahre. Pete Seeger gibt an, die Grundidee einem ukrainischen Volkslied entlehnt zu haben, von dem er drei Verse als Zitat in dem Roman Der stille Don von Michail Scholochow entdeckt hatte:
А где ж гуси?
В камыш ушли.
А где ж камыш?
Девки выжали.
А где ж девки?
Девки замуж ушли.
А где ж казаки?
На войну пошли …

Und wo sind die Gänse?
Sie liefen ins Schilf.
Und wo ist das Schilf hin?
Von Mädchen gemäht.
Und wo sind die Mädchen?
Verheiratet längst!
Und wo die Kosaken?
Sind fort in den Krieg!

Where are the flowers?
The girls have plucked them.
Where are the girls?
They've all taken husbands.
Where are the men?
They're all in the army.

Ähnlichkeiten mit dem ursprünglich litauischen Volkslied Zogen einst fünf wilde Schwäne – dessen deutschen Text Karl Plenzat 1917 verfasste – sind auffällig, auch hier wird die Botschaft über die Assoziationskette „Natur“ – „Brautkranz“ – „Mann im Krieg“ transportiert. Die Frage „Wo sind sie?“ als Stilmittel zur Verdeutlichung von Vergänglichkeit hat eine lange literarische Tradition, etwa im Ubi sunt-Motiv der mittelalterlichen Dichtung.

Die Grundidee zur Melodie entstammt laut Seeger dem amerikanischen Folksong Drill Ye Tarriers Drill, der 1888 von Thomas F. Casey verfasst wurde.

Der Text hat die Form eines Kettenlieds, bei dem jede Strophe mit dem Schlussgedanken der vorhergehenden Strophe eingeleitet wird. Da die Gedankenkette wieder in die erste Strophe einmündet, könnte das Lied theoretisch unendlich weitergesungen werden. Mit dieser Form symbolisiert Pete Seeger den ewigen Kreislauf des Krieges, der nur durchbrochen werden kann, wenn die Menschheit aus den Fehlern früherer Generationen zu lernen beginnt.

Bekannt wurde das Lied u. a. 1960 durch eine Aufnahme des Kingston Trio. Die Musikgruppe spielte das Lied zunächst ohne Autorenangabe ein, weil sie es irrtümlich für ein Volkslied gehalten hatten. Ein einfacher Telefonanruf von Pete Seeger klärte das Missverständnis auf. Zu den weltweit bekanntesten Interpreten des Liedes gehört Joan Baez.

Deutscher Text:
Der deutsche Text stammt von dem Liedtexter Max Colpet. Als Vorlage diente ihm neben Seegers Originaltext das Gedicht Nach einem alten Lied (Sagt wo sind die Veilchen hin) von Johann Georg Jacobi aus dem Jahr 1782. Die deutsche Version wurde erstmals 1962 von Marlene Dietrich aufgeführt, die das Lied auch auf englisch und französisch sang und maßgeblich zum Welterfolg des Titels beitrug. Weitere bekannte Interpreten waren u. a. Hildegard Knef, Nana Mouskouri, Juliane Werding, Udo Lindenberg, Hannes Wader und die DDR-Rockband City. Pete Seeger erwähnte in einem Interview anerkennend, dass der deutsche Text beeindruckender klinge als sein Originaltext, und sich auch besser singen lasse.

Liedtext:
deutsch:
Sag mir, wo die Blumen sind.
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Blumen sind.
Was ist geschehn?
Sag mir, wo die Blumen sind.
Mädchen pflückten sie geschwind.
Wann wird man je verstehn?
Wann wird man je verstehn?

Englisch:
Where have all the flowers gone
Long time passing?
Where have all the flowers gone
Long time ago?
Where have all the flowers gone
Girls have picked them everyone.
When will we ever learn?
When will we ever learn?

Bild
Marlene Dietrich

Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:33
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Andrew Sisters“: „Bei Mir Bist Du Schoen“
Jahr: 1937
Dr. Marc Pendzich (Musikwissenschaftler): „Bei Mir Bist Du Schoen“: Der Autor dieses Stückes verkaufte, wenn ein Titel von ihm keinen Erfolg hatte irgendwann die Autoren-Rechte für 30 Dollar damals. Das war üblich so, haben auch viele andere gemacht. Bei ihm war dann die Tragik: er verkaufte „Bei Mir Bist Du Schoen“ für 30 Dollar – und wenige Wochen später war es durch die „Andrew Sisters ein Millionen-Hit – und er war angeschmiert.“

Bei Mir Bist Du Schoen
Bei Mir Bist Du Schoen [sic] ist ein 1937 von den Andrews Sisters aufgenommenes Swing-Lied, das zu einem Standard wurde. Es basiert auf dem jiddischen Lied Bei Mir Bistu Shein, etwa „Für mich bist Du schön“ oder „Ich finde Dich hübsch“, das aus einem jiddischen Musical von 1932 stammt. Im Original handelt es sich um ein Duett zwischen zwei Liebhabern; Jacob Jacobs schrieb den Text, Shalom Secunda komponierte die Musik.

Nachdem das Musical floppte, wurde das Lied noch vereinzelt aufgeführt, bis es 1937 von dem Musikproduzenten Sammy Cahn wiederentdeckt wurde. Dieser schrieb das Lied grundlegend um, trimmte die Musik auf Swing und änderte den Text. Daraufhin wurde es von dem populären Gesangstrio The Andrews Sisters aufgenommen und zu einem Welthit.

Der jiddische Titel wurde irriger Weise „germanisiert“; danach ergab er allerdings überhaupt keinen Sinn mehr. Der neue Text ging darauf ein, indem er den unverständlichen Begriff zu einem Synonym für Liebesgeflüster deklarierte, etwa indem er behauptete:

"Bei mir bist du schoen" (...) / It means you're the fairest in the land
„Bei mir bist Du schoen“ (...) heißt, „Du bist der (die?) Schönste im ganzen Land“

... und ...

"Bei mir bist du schoen" means that you're grand
„Bei mir bist du schoen“ bedeutet, „Du bist toll“

Die Initialen im Titel wurden zudem, wie es im Englischen (im Gegensatz zum Deutschen) üblich ist, kapitalisiert (groß geschrieben), außerdem wurde der Umlaut „ö“ als Digraph „oe“ geschrieben.

Diese orthografischen und semantischen Schnitzer konnten das Lied aber nicht daran hindern, ein zeitloser internationaler Erfolg zu werden.

Interpreten von "Bei Mir Bist Du Schoen":
* The Andrews Sisters
* Ray Anthony
* Belle Baker
* The Barry Sisters
* Dan Barrett
* Acker Bilk
* Acme Swing Company
* Al Bowlly
* Teresa Brewer
* Sammy Cahn
* June Christy
* The Clark Sisters
* Buddy Clark
* Billy Cotton & His Band
* The Crew-Cuts
* Tom Cunningham
* Dukes of Dixieland
* Booker Ervin
* Giora Feidman
* Ella Fitzgerald
* Slim Gaillard
* Judy Garland
* Terry Gibbs
* Benny Goodman
* Lionel Hampton and His Orchestra
* Dick Hyman
* Gordon Jenkins
* Leroy Jones
* Greta Keller
* Klezmer Conservatory Band
* Steve Lawrence
* Zarah Leander
* Ramsey Lewis
* Listen Up!
* Guy Lombardo
* Shelly Manne
* Glenn Miller
* Moreno
* Arthur Murray Orchestra
* Louis Prima
* Adrian Rollini & His Novelty Trio & Quintet
* Janis Siegel
* Willie "The Lion" Smith
* Jack Teagarden
* Martha Tilton
* Leonid Utesov
* The Village Stompers
* Bob Wilber
* Garland Wilson
* Teddy Wilson
* The Puppini Sisters
* The Red Elvises
* Klaus Waldeck
* Quadro Nuevo
* Nina Hagen (2006)
* Robin Mckelle
* Charlie and his Orchestra
* The Harlem Experiment
* Thomas Nöla et Son Orchestre
* Mayane Delem
* Natasza Urbańska
* Rivers
* Nieuwe Helden


Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:35
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Frank Sinatra“ („Claude François“) : „My Way“
Jahr: 1968 (1967)
Inga Bause : „My Way : Das französische Original: „Comme d’habitude“ stammt von Claude François, der mit diesem Lied 1967 seine in die Brüche gegangene Affaire mit France Gall verarbeitete Während er mit diesem Lied vorwiegend in Frankreich Erfolge feierte wurde die englische Version „My Way“ weltberühmt – für die Paul Anka den Text geschrieben hatte. Einen großen Anteil daran hatte wohl vor allem Frank Sinatra, der das Lied zu seiner persönlichen Erkennungsmelodie machte. François tourte mit seinem Original durch Europa und Afrika, bis zu seinem tragischen Tod am 11. März 1978. Er hatte versucht in seinem Hotelzimmer eine Glühbirne zu wechseln – und dabei nicht darauf geachtet, daß er mit seinem nassen Füßen in einer Duschkabine stand.“

„My Way“:
My Way ist die englische Adaption des französischen Liedes „Comme d’habitude“, das von Claude François, Jacques Revaux und Gilles Thibault geschrieben wurde. Die von Paul Anka neu getextete englische Fassung wurde durch Frank Sinatra weltbekannt.

Entstehungsgeschichte:
Französische Originalfassung:

Der französische Komponist und Chansonnier Claude François schrieb Ende 1966 zunächst eine Ballade mit dem englischen Titel For You, in der er seine gescheiterte Beziehung zu France Gall musikalisch verarbeiten wollte. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jacques Revaux, der damals vor allem für Michel Sardou arbeitete, und dem Trompeter Gilles Thibault machte er daraus kurze Zeit später 1967 (mit neuem Text und unter leichter Abänderung der Melodie) das Lied Comme d’habitude. Das Chanson erzählt die Geschichte eines Paares, das sich auseinandergelebt hat und dessen Liebe in der Alltagsroutine untergeht. Nachdem Michel Sardou und auch Gilbert Bécaud das Stück zunächst abgelehnt hatten, wurde es zuerst von Hervé Vilard gesungen. Noch 1967 aber begann auch François selber, Comme d’habitude mit großer Resonanz bei seinen Auftritten zu interpretieren, und brachte eine eigene Studiofassung heraus. Seither zählt es zu den bekanntesten Liedern Frankreichs.

Englische Fassung:
Anfang 1968 lernte Paul Anka das Lied bei einem Besuch in Paris kennen, sicherte sich die Rechte an einer englischen Adaptation und verfasste dann zu der Melodie einen völlig neuen englischen Text unter dem Titel My Way, bei dem er nach eigenem Bekunden Frank Sinatra im Auge hatte. In Ankas Text geht es um einen weitgereisten Mann, der, bevor für ihn der „letzte Vorhang“ fällt, Rückschau auf sein Leben hält, sich selbst und seinen Freunden gegenüber Rechenschaft ablegt über dessen Höhen und Tiefen, und am Ende feststellt, „es auf seine eigene Weise“ gelebt zu haben.

Akkordfolge:
Der Titel beruht (ausgehend von Frank Sinatras meist in D-Dur gesungener Fassung) auf der zweimal wiederholten Akkordabfolge D, Dj7, Am7, H7, Em, Em7, A7, D, D7, G, Gm, D, A, Em7, und D. Danach folgt ein Zwischenteil mit der Akkordfolge D, D7, G, Em7, A7, F#m7, Hm, Em7, A7, Em und wieder D, nach dem der erste Teil wiederholt wird. Diese Akkordfolge stellt natürlich nur eine der üblichen und gängigen Harmonisierungen dar. Wie in der Jazzmusik üblich, sind und waren auch andere Begleitformen und Reharmonisierungen – speziell abhängig von der instrumentalen Besetzung – denkbar und wurden unterschiedlich verwirklicht.

Frank Sinatra:
Sinatra, dem das Lied im Herbst 1968 angeboten wurde, zeigte sich eher wenig erbaut über Ankas Text. Dennoch nahm er das Stück im Dezember 1968 mit einem Arrangement von Don Costa für Reprise im Studio auf und brachte es 1969 zunächst als Single, dann auch auf dem gleichnamigen Album heraus. Zwar war der Erfolg seiner Aufnahme unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung zunächst eher durchschnittlich (Platz 27 für die Single in den US-Billboard-Charts, Platz 11 für das Album), doch im Laufe der Zeit gewann seine Fassung stetig an Popularität und wurde spätestens in den 1970er Jahren mit zahlreichen weltweiten Spitzenplätzen in den Hitparaden (besonders in Europa) so etwas wie Sinatras persönliche Hymne.

Sinatra selbst behielt seine kritische persönliche Meinung über die Qualität des Liedes bei und versuchte zeitweise, das Stück trotz dessen Popularität – die er mit seinem 1974 weltweit ausgestrahlten Konzertspecial The Main Event noch gesteigert hatte – aus seinen Konzertauftritten zu verbannen bzw. es nur in von fünf auf drei Strophen gekürzter Textfassung (1981-87) darzubieten. Letztlich behielt er es aber dann bis zum Ende seiner Bühnenkarriere 1994 im Programm und hat es dabei mehr als tausend Mal gesungen, zuletzt regelmäßig als Schlusslied.

Zwischen 1969 und 1994 entstanden dabei über 40 weitere offizielle Sinatra-Aufnahmen von My Way, die meisten davon live (auf allen Kontinenten), zwei aber auch im Studio (im November 1969 bei CBS für seine Fernsehshow „Sinatra“, und im Juli 1993 bei Capitol). Während Sinatras letzte Solo-Studioaufnahme von 1993 selbst bislang unveröffentlicht geblieben ist, wurden daraus 1993/94 im Overdub-Verfahren „Duette“ mit Luciano Pavarotti (veröffentlicht 1995), Willie Nelson (veröffentlicht 2005) und Jon Secada (bislang unveröffentlicht) angefertigt.

Die weltweite Identifikation des Liedes mit Sinatra wurde so stark, dass sie im Oktober 1989 sogar Eingang in den Sprachgebrauch der internationalen Diplomatie fand, nachdem der damalige außenpolitische Sprecher der sowjetischen Regierung Gennadi Gerassimow die von Michail Gorbatschow praktizierte Politik der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten des Warschauer Pakts mit Bezug auf My Way als Sinatra-Doktrin bezeichnet hatte.

Andere Interpreten:
Der durch Sinatras Aufnahme ausgelöste „Boom“ brachte in Kombination mit der in Frankreich nach wie vor populären Originalfassung seit Ende der 1960er-Jahre bis heute viele hundert Coverversionen verschiedenster Künstler in mehr als einem halben Dutzend Sprachen hervor.

Zu den bekanntesten Interpreten der englischen Fassung zählt Elvis Presley, der das Stück etwa in seinem weltweit übertragenen Fernsehkonzert 1973 sang und mit seiner 1976 bei RCA produzierten Single auch in den Charts sehr erfolgreich war.

Paul Anka selbst brachte ebenfalls schon früh eine eigene Aufnahme des Liedes mit seinem Text heraus, das er seither bis heute in seinen Programmen führt (in Konzerten seit Sinatras Tod mitunter unter Verwendung einer Einspielung von Sinatras Studioaufnahme von 1968 ).

Eine weitere sehr erfolgreiche Fassung lieferte Sid Vicious von den Sex Pistols, die 1979 in den UK-Charts auf Platz 6 gelangte.

Zu den Interpreten des Stücks zählen ferner unter anderem Shirley Bassey, Glen Campbell, José Carreras, Ray Conniff, Floyd Cramer, Sammy Davis jr., Aretha Franklin, Marvin Gaye, Engelbert, Tom Jones, Eartha Kitt, Vera Lynn, Matt Monro, Nina Simone, Dionne Warwick, Andy Williams und Robbie Williams.

Erfolgreiche spanische Fassungen stammen von den Gipsy Kings (A Mi Manera) und von Julio Iglesias (Mi Manera, mit Text von Roberto Livi). Claude François verfasste 1977 zu seiner eigenen Originalkomposition eine Rückübersetzung von Ankas Text ins Französische, die er dann selbst sang.

Sogar in Japan hat dieses Lied einen gewissen Bekanntheitsgrad. So sang die japanische Sängerin Mika Nakashima auf ihrem Album BEST eine Rock-Version von My Way, allerdings in englischer Sprache.

Eine bekannte deutsche Übertragung von Charly Niessen So Leb’ Dein Leben, die Mary Roos 1971 vorstellte, wurde bzw. wird unter anderem von Dagmar Koller, Nana Mouskouri und vom Travestiekünstler Mary auf der Bühne interpretiert. Andere deutsche Textfassungen wurden beispielsweise von Harald Juhnke (Was ich im Leben tat…), Stephan Weidner (Mein W) und Nina Hagen gesungen.

Auf persönlichen Wunsch des früheren deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder wurde die Melodie bei seiner Verabschiedung im Rahmen eines Großen Zapfenstreichs am 19. November 2005 in Hannover vom Musikkorps der Bundeswehr intoniert.

Trivia:
* 1968 hatte David Bowie eine (bis heute nicht veröffentlichte) englische Version von Comme d’habitude unter dem Titel Even Fools Learn to Love getextet, jedoch war ihm Anka mit der Sicherung der englischsprachigen Musikrechte zuvorgekommen. Bowies musikalische Antwort darauf war Life on Mars? (1971), das über weite Strecken die gleichen Akkorde hat wie My Way.
* Der Refrain des Liedes It’s My Life von Bon Jovi (welches anschließend auch von Paul Anka gecovert wurde) bezieht sich in der Zeile „My heart is like an open highway/Like Frankie said, I did it my way.“ auf die bekannte Version von Frank Sinatra
* My Way ist das Lied, das am häufigsten auf Beerdigungen in Großbritannien gespielt wird.

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Frank Sinatra

Quellen
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:36
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Laura Pausini & James Blunt“: „Primavera In Anticipo“
Jahr: 2008
(Der Titel heißt übersetzt so viel wie “Vorzeitiger Frühling”)

Sie ist eine Art weibliche Antwort auf Eros Ramazotti: Laura Pausini. Mit ihrem aktuellen Album „Primavera In Anticipo“ ist die 34jährige schon seit einem halben Jahr in den italienischen Charts. Um auch europaweit den Durchbruch zu schaffen hat sei den Schmuse-Sänger James Blunt zu einem Duett überredet.
Zumindest beim Refrain macht James Blunt kurz auf "Italo-Pop". Die Strophen singt er auf Englisch mit seiner markant hellen Stimme. Laura hatte ihn nach einem seiner Konzerte spontan zu dem englisch-italienischen Duett überredet.

Laura Pausini: „Ich war wie hypnotisiert von seiner Stimme. Nach der Show habe ich an seiner Garderobentür geklopft und habe ihm direkt gesagt: `Bitte singe einen Song mit mir - am Besten sofort.“

Mit Duetten hat Laura Erfahrung: Sie hat auch schon mit Phil Collins, Michael Bublé und Ray Charles gesungen. Ende Mai steht sie bei ihrer Welttournee in Dortmund auf der Bühne. Immer im Blick die Jungs aus der Band, in der auch Lauras Freund mitspielt.

Laura Pausini: „Das italienische Machos. Sie sind vor allem auf die Frauen in Nord-Europa aus. Da muß ich meinen Freund gut im Auge behalten.

„Primavera In Anticipo“ ist Dank James Blunt mehr als Italo-Pop für die Eisdiele. Die Single kommt am Freitag (03.04.2009) in die Läden.

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Quelle: RTL2 News (30.03.2009 20:00)

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So 14. Jun 2009, 01:38
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Elvis Presley“: „Hound Dog“
Jahr: 1956
Inga Bause: “… Hound Dog von Elvis Presley war 1956 einer der ersten Super-Hits von Elvis, mit dem 3 Jahre vorher schon eine `schwergewichtige Dame` namens `Big Mama Thornton` einen kleine Hit gehabt hatte. Der Komponist Mike Stoller war gerade mit dem Schiff `Andrea Doria` auf dem Atlantik verunglückt. Während das Schiff versank wurde Mike Stoller als einer der wenigen gerettet. Bei seiner Rückkehr erfuhr er, daß er reich ist – durch einen gewissen `Elvis Presley`…
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Andrea Doria sinkend

„Hound Dog“:
Hound Dog ist ein Rhythm-&-Blues-Lied von Jerry Leiber und Mike Stoller, welches für Big Mama Thornton geschrieben wurde und 1953 erstmals herauskam. Am erfolgreichsten war jedoch die Interpretation durch Elvis Presley von 1956.

Original:
Das vom jungen Songschreiber-Duo Jerry Leiber und Mike Stoller geschriebene Lied wurde ursprünglich 1952 von Big Mama Thornton zusammen mit der Johnny Otis Band für Peacock Records aufgenommen, erreichte nach der Erstveröffentlichung im Februar 1953 auf Peacock 1612 Platz 1 der R&B-Charts und konnte sich dort sieben Wochen behaupten. Thorntons „schwarze“ Version hatte allerdings damals in den Pop-Charts keine Chance.

Elvis Presleys Erfolg:
Elvis Presleys rockige Cover-Interpretation wurde am 2. Juli 1956 für RCA Records in New York eingespielt. Die Band entsprach der damaligen Live-Besetzung mit Scotty Moore an der E-Gitarre, Bill Black am Bass und D. J. Fontana am Schlagzeug. Unterstützt wurde das Quartett von Gordon Stoker am Piano und den Jordanaires im Background. Diese Aufnahme war der Startschuss für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit des King of Rock'n'Roll mit den Autoren Leiber und Stoller. Das Lied verursachte einigen Wirbel, schon deshalb, weil es gleichzeitig in den amerikanischen Pop-, wie den Rhythm-and-Blues- und Country-Charts als die jeweilige Nummer eins platziert war. Damit wurden die bislang sorgsam behüteten Grenzen zwischen weißer Popmusik, schwarzem Rhythm & Blues und dem ländlichen Country auf einen Schlag in Frage gestellt. Elvis sang Hound Dog auch live bis zu seinem Tod im Jahr 1977. Das Lied war in den USA elf Wochen auf Platz 1.

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Elvis Presley

Weitere Interpreten:
Hound Dog gehörte seit Elvis' Rock-Version zu den Klassikern des Rock'n'Roll und wurde oftmals gecovert. Eine Auswahl der Interpreten ist:

* Chubby Checker (1960)
* Pat Boone (1963)
* Jerry Lee Lewis (1964)
* Little Richard (1964)
* The Everly Brothers (1965)
* Jimi Hendrix (1969)
* John Lennon (1972)
* The Stray Cats (1983)
* Eric Clapton (1989)
* Bryan Adams (1994)
* Etta James (2000)
* James Taylor (2008 )

Sonstiges:
* Kurz nach der Veröffentlichung des Originals antwortete der damals bei Sun Records unter Vertrag stehende Blues-Sänger Rufus Thomas mit seiner inhaltlich leicht veränderten Version Bear Cat.

* In dem Spielfilm Forrest Gump singt ein junger, unbekannter Musiker dieses Lied und lässt sich von Forrest Gump, der mit Beinschienen einige seltsame Tanzschritte macht, zu seiner später berühmten Bühnenshow inspirieren. Es war Elvis Presley; der Hergang ist fiktiv.

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So 14. Jun 2009, 01:40
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Máh-Ná-Máh-Ná“:
Jahr: 1969
Dr. Marc Pendzich (Musikwissenschaftler): „… Jeder kennt Mah Na Mah Na“ von Piero Umiliani – und dieses Stück – ja über Jim Hanson – Sesamstraße – und auch der Muppet-Show … Aber was eben ganz wenige Leute wissen daß dieses Lied eigentlich unter nicht jugendfreien Gesichtspunkten entstanden ist: Nämlich Piero Umiliani schrieb das Lied 1969 ursprünglich für einen italienischen `Soft-Porno` namens `Schweden – Himmel Und Hölle`.“


Das Lied Máh-Ná-Máh-Ná (Mahna Mahna) war 1968/1969 ein Hit in einigen europäischen Ländern. Noch bekannter wurde es durch die Interpretation in der Sesamstraße (1969) und in der Muppet Show (1976).

Komponiert wurde das Stück 1968 von dem Italiener Piero Umiliani (* 1926, † 2001) für den Mondo-Film Schweden - Hölle oder Paradies? / (Svezia, inferno e paradiso). Giorgio Moroder nahm den Song Ende 1969 ebenfalls auf. 1977 arrangierte es Jürgen S. Korduletsch für die Gruppe Lipstique.

Ende der 1990er kam eine Mambo-Version des Liedes von Mr. Mo in die Charts, im selben Stil wie Lou Begas Sommerhit „Mambo. No. 5“.

Quellen:
MDR - Große Hits und ihre kleinen Geschichten (14.03.2009)
Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:41
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
3. Sinfonie (Beethoven)
Ludwig van Beethovens 3. Sinfonie in Es-Dur, op. 55 mit dem Beinamen „Eroica“ entstand in den Jahren 1803 bis 1804.
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Ludwig van Beethoven

Vorgeschichte:
Beethoven war als junger Mann begeisterter Anhänger der Französischen Revolution (1789–1799) und später ein Bewunderer Napoleons, der die Freiheitsideen durch Gesetzgebung und Kriege in ganz Europa verbreitete. Napoleon wurde damals häufig mit dem griechischen Halbgott Prometheus verglichen, der den Göttern das Feuer (also den Verstand) stahl, um die unvollkommenen Menschen damit zu vollenden und zu befreien - er konnte also als ein Held der Aufklärung gelten.

Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde. In seinem Programm zur „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ (1795) forderte Schiller eine Schulbildung in Wissenschaft und Künsten für die gesamte Bevölkerung als Voraussetzung für die Schaffung einer besseren Gesellschaft nach einer erfolgreichen Revolution.

Beethovens Werk:
Diesen Gedankengang stellte Beethoven im Jahr 1802 allegorisch verschlüsselt in seiner Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ musikalisch dar, indem er die stumpfsinnigen Menschen erst durch künstlerische Erziehung bei den Göttern und Musen des antiken Götterbergs Parnass ihre volle Menschlichkeit erlangen lässt.

Für das optimistische Finale benutzt Beethoven einen simplen, selbst komponierten „Kontratanz“ aus der vergangenen Karnevalssaison, um zu betonen, dass seiner Meinung nach die Zukunft nicht den Göttern und Königen gehört, sondern dem aufstrebenden Bürgertum.

In der für ihn persönlich sehr schwierigen Zeit nach 1800 suchte Beethoven musikalisch und beruflich verzweifelt neue Wege; so plante er offenbar, von Wien in das fortschrittliche Paris überzusiedeln und als Präsentationsstück seine 3. Sinfonie Napoleon zu widmen; er nannte sie Sinfonia grande, intitolata Bonaparte. Daher ließ er sich in der großen Anlage und in vielen Details der Sinfonie vom Handlungsverlauf des Prometheus-Balletts leiten, was man am deutlichsten daran erkennt, dass im Finale mehrere Variationen über den Prometheus-Kontretanz erklingen.

Aus Enttäuschung über Napoleon, als dieser sich 1804 selbst zum Kaiser krönte, und weil seine Umzugspläne scheiterten, kratzte er in einem Wutanfall die Widmung an Napoleon aus dem Titelblatt der „Eroica“ mit den Worten 'Ist der auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize frönen; er wird sich nun höher, wie alle Anderen stellen, ein Tyrann werden!' zurück, verarbeitete aber in dem Werk die in ihm herrschende Spannung zwischen französischen Revolutionsidealen (indem er französische Elemente verwendete) und deutschem Patriotismus (Anklänge an Bachs Polyphonie sind deutlich). 1806 betitelte er seine 3. Sinfonie als „Sinfonie, komponiert um das Andenken eines großen Mannes zu feiern“. Sie trug die Überschrift „Heroische Sinfonie“, auch Eroica genannt.

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Napoleon Bonaparte

Beethoven war nach der Krönung Napoleons zum Kaiser zwar schwer enttäuscht und sah die Ideale der Französischen Revolution verraten, doch drückt sich in der Tatsache, dass er seine Symphonie musikalisch unverändert ließ, seine unbeirrbare Hoffnung auf eine Zukunft aus, in welcher die Ideale „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ verwirklicht würden.

Im Sommer 1804 gab es eine Privataufführung auf Schloss Eisenberg, einem Landsitz des Fürsten Lobkowicz, dem die Sinfonie nun auch gewidmet war, weitere im August 1804 und am 3. Januar 1805 im Palais des Fürsten sowie im Haus des Bankiers Würth am Hohen Markt. Die öffentliche Uraufführung fand am 7. April 1805 im Theater an der Wien statt.

Das „Eroica-Haus“ (Döblinger Hauptstraße 92), das heute in Wien als Entstehungsort der Eroica präsentiert wird, hat mit Beethoven nichts zu tun. Josef Böck-Gnadenau, der den Auftrag hatte, das Wohnhaus Beethovens zu identifizieren, beging einen folgenschweren Fehler, als er die Umnummerierung der Döblinger Häuser statt mit 1804 mit 1802 datierte. Der Beethoven-Biograph Thayer nannte bereits 1875 die richtige Adresse: Hofzeile 15. Dieses Haus existiert jedoch nicht mehr.

I Allegro con brio:
Der erste Satz der Eroica beginnt mit einer Einleitung, die jedoch nur 2 Takte und 2 "Tutti-Schläge" des Orchesters umfasst. Diese zwei Schläge erfolgen jeweils auf der Eins eines Taktes. Dieses "Motto" taucht im ersten Satz immer wieder an wichtigen Stellen auf. Sehr bemerkenswert ist, dass der Satz in ungeradem (3/4) Takt geschrieben ist - normalerweise stand der erste Satz einer Symphonie in geradem Zeitmaß. Vorbild ist hier möglicherweise Mozarts ebenfalls in Es-Dur stehende Sinfonie KV 543, deren erster Satz im 3/4-Takt steht.

Das erste Thema wird dann (nach diesem fortissimo-Schock) im piano vorgetragen und zwar von den Celli, was auch eine Besonderheit darstellt. Die ersten Takte dieses Themas sind identisch mit dem Thema der Intrada von Mozarts Singspiel Bastien und Bastienne KV 50. Da aber Beethoven Mozarts Singspiel kaum gekannt haben dürfte, ist diese Übereinstimmung vermutlich Zufall.

Mittels durchbrochener Arbeit erscheint dieses Thema (zu Synkopen-Begleitung) danach noch in anderen Instrumenten (Violinen, Flöten, Klarinetten) und am Ende des Hauptsatzes kehrt es in interessanter Instrumentation wieder: Holz mit Blech und tiefen Streichern, die restlichen Instrumente begleiten. Das zweite Thema erscheint in Takt 45 und ist nur sehr kurz (einen Takt lang, jedoch versetzt). Es ist ein Überleitungsthema in der Doppeldominante (ähnlich dem in der IX. Symphonie). In Takt 63 beginnt der Seitensatz in B-Dur (V. Stufe), der zwei neue Themen bringt. Das erste ist von Kaskaden geprägt, das zweite ein sehr drängendes, zuerst von den Holzbläsern vorgetragenes Thema (ebenfalls in B-Dur). Die Schlussgruppe beginnt in Takt 109, sie bringt eine Kombination der beiden ersten Themen (Hauptsatz). Die Durchführung (Takt 152) arbeitet zu Beginn ebenfalls mit diesen zwei Themen, es tauchen jedoch schon bald die mottoartigen „Tutti-Schläge“ wieder auf, nun allerdings nicht mehr vom ganzen Orchester vorgetragen. Auch das kaskadenartige Thema taucht nun bald auf. Ab Takt 248 beginnt das ganze Orchester mit Synkopen und sforzati, man wird hier auch an die V. Symphonie erinnert. In Takt 284 erscheint ein neues Thema, das nie auch in der Reprise, sondern erst in der Coda wieder auftaucht. Über einem Sekundakkord von B7 beginnen die Hörner mit dem Hauptthema in Es-Dur (der berühmte „falsche“ Horneinsatz), die Reprise beginnt 2 Takte später, nun wirklich in Es-Dur. Die Coda beginnt in Takt 561 und arbeitet hauptsächlich mit dem Thema aus der Durchführung. Mit den „Tutti-Schlägen“ des Orchesters endet der längste Kopfsatz Beethovenscher Symphonik (Takt 691).

Quelle:
Wikipedia (gekürzt)

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So 14. Jun 2009, 01:44
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Robert Schumann“: „3. Sinfonie“
Jahr: 1850
Die 3. Sinfonie Es-Dur op. 97 (Rheinische Sinfonie) von Robert Schumann entstand zwischen 7. November und 9. Dezember 1850. Chronologisch ist sie somit Schumanns letzte Sinfonie, da er die 1851 in überarbeiteter Form veröffentlichte Sinfonie in d-Moll op. 120, die als seine vierte gezählt wird, bereits 1841 komponiert hatte. Die Bezeichnung Rheinische Sinfonie verweist darauf, dass das Werk kurz nach dem Umzug der Schumanns von Dresden nach Düsseldorf entstand. Die euphorische Stimmung, in die der Umzug den Komponisten versetzt hatte, schlägt sich in der lebensfrohen Grundstimmung des Werks nieder, das häufig als ein Spiegel „rheinischer Fröhlichkeit“ interpretiert wird. Der Beiname der Sinfonie stammt nicht von Schumann selbst, geht jedoch unter anderem auf seine Äußerung zurück, dass das Werk durch den Eindruck inspiriert sei, den der Kölner Dom auf ihn gemacht habe.

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Unfertiger Kölner Dom um 1856

Entstehung:
Im September 1850 zogen Robert und Clara Schumann mit ihren Kindern nach Düsseldorf. Nachdem Robert Schumann in Sachsen eine Festanstellung verwehrt geblieben war, konnte er nun in Nachfolge von Ferdinand Hiller ein Amt als Städtischer Musikdirektor antreten. Während ihm in Leipzig und Dresden nur wenig Anerkennung zuteil geworden war, bereiteten die Düsseldorfer ihm einen herzlichen Empfang: Bei seiner Ankunft wurde er vom Chor, der Stücke von ihm einstudiert hatte, mit einem Ständchen begrüßt und am nächsten Tag wurde er mit einem offiziellen Festakt willkommen geheißen.

Diese freundliche Aufnahme und die Freude über sein neues Wirkungsfeld versetzten Schumann in eine euphorische Stimmung, so dass er die Eindrücke der neuen Umgebung sogleich in Musik umsetzte: Im Oktober widmete er sich zunächst seinem Cellokonzert in a-Moll op. 129, ab dem 7. November begann er die Arbeit an einer neuen Sinfonie. Es ist eine Äußerung des Komponisten überliefert, dass der Anblick des Kölner Doms bei der Entstehung des Werks inspirierend gewirkt habe. Schumann hatte das zu jenem Zeitpunkt noch unvollendete Bauwerk am 29. September zum ersten Mal besichtigt, am 5. und 6. November hielt er sich ein zweites Mal in Köln auf. Die Sinfonie entstand daraufhin innerhalb sehr kurzer Zeit: Die Skizze des ersten Satzes schrieb Schumann in einem zwei Tage dauernden Schaffensrausch nieder. Nachdem die Vorbereitungen für ein Abonnementskonzert am 21. November ihn gezwungen hatten, die Arbeit an der Sinfonie ruhen zu lassen, komponierte und orchestrierte er die übrigen Sätze jeweils innerhalb weniger Tage, so dass das gesamte Werk bereits am 9. Dezember fertiggestellt war.

Sieht man von der Überarbeitung der bereits 1841 uraufgeführten Sinfonie in d-Moll ab, blieb die dritte Schumanns letzte Sinfonie: Die anfängliche Euphorie verwandelte sich bald in Unzufriedenheit über die Unzuverlässigkeit von Chor und Orchester. Auch das Publikum wurde Schumann gegenüber kritischer, hinzu kamen schwere gesundheitliche Probleme, vermutlich in Folge einer frühen Syphilis-Infektion. Anfang 1854, gut drei Jahre nach Uraufführung der dritten Sinfonie, versuchte Schumann sich durch einen Sprung in den Rhein das Leben zu nehmen, er starb zwei Jahre darauf in einer Pflegeanstalt.

Zur Musik:
Auch wenn der Einfluss der neuen Umgebung auf Schumanns dritte Sinfonie als gesichert gelten kann und die Bezeichnung als Rheinische somit gerechtfertigt ist, wäre es nicht im Sinne Schumanns, sie programmatisch aufzufassen: Die Musik beschreibt nicht tonmalerisch den Rhein oder den Dom, sondern spiegelt damit verbundene Stimmungen wider. 1835 schrieb Schumann in diesem Sinne an Wilhelm Taubert:

„Auf welche Weise Kompositionen entstehen, macht nicht viel zur Sache. Meist wissen das die Komponisten selbst nicht. Oft leitet ein äußeres Bild weiter, oft ruft eine Tonfolge wieder jenes hervor. Die Hauptsache bleibt, daß gute Musik herauskommt, die immer auch rein als Musik befriedigt.“

Musikalisch hatte Schumann es sich bei seiner Dritten zum Ziel gesetzt, eine leichtere Verständlichkeit zu erreichen, als sie seine vorherigen sinfonischen Werke boten. Auf diese Absicht geht möglicherweise auch die Tatsache zurück, dass Schumann hier erstmals deutsche statt italienische Satzbezeichnungen wählt. Einige Sätze trugen im Manuskript und im Programmheft der Uraufführung sogar Überschriften, die auf die beabsichtigte Wirkung hindeuteten, die Schumann zur Drucklegung jedoch wieder entfernte. 1842 schrieb er:

„Ein nicht gutes Zeichen für eine Musik bleibt es immer, wenn sie einer Überschrift bedarf; sie ist dann nicht der inneren Tiefe entquollen, sondern erst durch irgendeine äußere Vermittlung angeregt.“

Gegenüber der üblichen viersätzigen Form ist die Sinfonie um einen fünften Satz erweitert, ohne dadurch jedoch ungewöhnlich lang zu werden: Insbesondere der dritte Satz ist kurz, so dass die Aufführungsdauer insgesamt etwa 35 Minuten beträgt. Die Besetzung fordert ein Sinfonieorchester mit Streichern, jeweils doppelt besetzten Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotten, Ventilhörnern, Waldhörnern und Trompeten, drei Posaunen und Pauken.

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Robert Schuhmann

Quelle: (stark gekürzt) Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:46
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Karat“ / „Peter Maffay“: „Über Sieben Brücken Mußt Du Gehn“
Jahr: 1978 / 1980
Über sieben Brücken musst du gehn ist ein 1978 von der DDR-Rockband Karat veröffentlichtes Lied. Es gehört zu den bekanntesten deutschen Liedern der jüngeren Vergangenheit.

Entstehung:
Der Ursprung des Liedes geht auf eine 1975 von Prof. Helmut Richter geschriebene Liebesgeschichte zurück, die von der unglücklichen Beziehung zwischen einem Polen und einer Deutschen handelt. Gegen Ende der Geschichte reflektiert die Protagonistin Gitta innerlich immer wieder die Verszeilen „Über sieben Brücken musst du gehn“, die ihren Kummer, aber auch ihre Hoffnung und Zuversicht ausdrückt. 1976 wurde diese Geschichte vom Deutschen Fernsehfunk aufgekauft. Für die Filmproduktion schrieb wiederum Richter das Szenarium, Regie führte Hans Werner. Werner war es auch, der für die Filmmusik den Komponisten Ulrich Swillms vorschlug, damals Keyboarder und Hauptkomponist der Gruppe Karat, die in ihrer bisherigen Karriere schon auf einige erfolgreiche Titel zurückblicken konnte. Während der Produktion des Filmes entstand so die Idee, ein Titellied zu verfassen, dessen Kernzeile „Über sieben Brücken musst du gehn“ aus der ursprünglichen Erzählung übernommen wurde. Swillms kommentierte die Entstehung des Songs einmal so: „Ich habe zwei Wochen auf diesen Text gestarrt, bevor er sich auf einmal vertonen ließ. Aber dann! Aufgenommen werden musste das Stück nämlich morgens zwischen acht und zehn in einem mickrigen Übertragungswagen, der sich großspurig ‚Europa-Studio Grünau‘ nannte. Können Sie sich vorstellen, was dabei raus kommt - morgens um acht?“

Am 30. April 1978 wurde der Film, der schließlich den gleichen Namen wie das Lied trug, urgesendet. Noch am Tag der Ausstrahlung riefen im Fernsehstudio Adlershof zahlreiche Interessenten aus beiden Teilen Deutschlands an, um sich zu erkundigen, wo es den Titel zu erwerben gäbe. Als Karat 1978 beim Internationalen Schlagerfestival 1978 in Dresden mit dem Titel auftrat und den Grand Prix gewann, erlangte der Titel rasch noch größere Popularität. Eine Single wurde gepresst und das Lied landete in der DDR-Jahreshitparade auf Platz 2, hinter dem Titel König der Welt, der ebenfalls von Karat stammt. 1979 veröffentlichte Karat das Album Über sieben Brücken in der DDR, das im gleichen Jahr auch unter dem Namen Albatros in der BRD auf dem Label Pool erschien. Von dem Album wurden insgesamt etwa 800.000 Exemplare verkauf.

Die Coverversion Von Peter Maffay:
1980 besuchte Peter Maffay die Gruppe Karat bei einem Konzert in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er hatte Über sieben Brücken musst du gehn im Radio gehört und bat die Band um Erlaubnis, den Titel nachspielen zu dürfen. Karat willigte ein und Maffay produzierte eine neu arrangierte Version des Liedes, unter anderem mit einem Saxophon-Solo. Der Song erlangte in Maffays Version schnell eine noch größere Bekanntheit. Das Album Revanche, das den Titel enthält, verkaufte sich über 2 Million mal. Da es Karat als DDR-Band in den ersten Jahren der 1980er Jahre von Seiten des Kulturministeriums der DDR verboten war, im Fernsehen der Bundesrepublik aufzutreten, war der Titel verstärkt in der Interpretation Peter Maffays in den Medien präsent. Das führte auch dazu, dass viele Hörer bis heute meinen, der Titel stamme ursprünglich von Maffay.

Seit 1990 wurde Über sieben Brücken auch von beiden Interpreten gemeinsam aufgeführt. So existiert ein Duett, welches 1990 auf dem Karat-Album …im nächsten Frieden erschien. Auch live präsentierten die Interpreten den Titel einige Male gemeinsam, so zum Beispiel am Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2000 in Berlin, zum 25-jährigen Jubiläumskonzert von Karat ebenfalls im Jahr 2000 in der Berliner Wuhlheide oder 2008 zur „Goldenen Henne“.

Weitere Coverversionen:
Das Lied wurde inzwischen von vielen anderen Interpreten, teilweise auch in anderen Sprachen, nachgesungen. Hierzu eine Auswahl: Adoro (2008 ), Erkan Aki & Xavier Naidoo (2001), Josep Carreras mit Herbert Dreilich & Peter Maffay (2002), Drafi Deutscher (2002), Dieter Thomas Kuhn (1997), Liesbeth List (1982 in Niederländisch), Puhdys (2003), Max Raabe & Palast Orchester, Scooter (2005).

Bild
Karat

Quelle: Wikipedia

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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„The Virgins“: „Rich Girls“
Jahr: 2008
Zitat:
… `The Virgins` - am Freitag (10.04.09) erscheint ihr gleichnamiges Debut-Album auch bei uns. Die erste Auskopplung `Rich Girls` wurde vom berühmten Rolling Stone Magazine zu einem der zur Zeit besten Lieder geadelt.
Der eingängige Beat von `Rich Girls` windet sich ziemlich tief in die Ohrmuscheln. Der Inhalt ist eher simpel. Es geht um`s Anbaggern von High-Scoiety-Mädels. Und da singen die Virgins sicher aus Erfahrung. Das Video haben die drei Manhattan-Boys jedenfalls in ihrer Lieblingskneipe gedreht.

Donald Cunning (Sänger `The Virgins`): “In unserer Stammbar `Lit` betrinken wir uns gerne - und sind dort auch das erste Mal aufgetreten. Also drehten wir dort auch ein Video. Allerdings könnte es langweilig sein, uns 3 Minuten nur beim Saufen zuzugucken ûnd so bauten wir noch ein Unterwäschemodel ein.

Geschmack hat Frontman Donald Cuning schließlich ist er selbst gefragter Dressman. Und in diesem Werbefilm mischt gleich die ganze Band mit. Der amerikanische Star-Designer Tommy Tommy Hilfiger fand die Jungs so cool und machte die `Jungfrauen` zu Werbeträgern seiner aktuellen Kollektion.
Vor zwei Jahren waren sie nur eine Kult-Band im New Yorker Stadteil TriBeCa. Jetzt wollen `The Virgins`bereits Europa erobern. Am Freitag kommt das gleichnamige Album heraus - und damit stehen die Chancen nicht schlecht.


Quelle: RTL2 News (07.04.2009 20:00)

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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Little Richard“: „Tutti Frutti“
Jahr: 1955
Tutti Frutti (italienisch: „alle Früchte”) war ein Klassiker der Rock-’n’-Roll-Ära, der im Original von Little Richard aus dem Jahre 1955 stammt und der Broadcast Music Incorporated (BMI) zufolge mit 15 Coverversionen registriert ist. Der Song belegt auf der vom Musikmagazin „Rolling Stone” veröffentlichten Liste der 500 besten Songs aller Zeiten Platz 43.

Entstehungsgeschichte:
Die erste Aufnahme-Session für Little Richard hatte seine neue Plattenfirma Specialty Records in Cosimo Matassas Tonstudio in New Orleans für den 13. und 14. September 1955 gebucht. Bumps Blackwell, der Produzent des Labels, war mit den ersten vier Blues-Aufnahmen vom 13. September zwar zufrieden, konnte hieraus jedoch keinen Hit identifizieren. Am nächsten Tag änderte sich jedoch die Situation. Little Richard hämmert auf das Piano und beginnt mit „Womp-bomp-a-loom-op-a-womp-bam-boom”. Wahrscheinlich beabsichtigte er mit dieser Lautmalerei (in der Fachsprache: Onomatopoesie), verbal ein Schlagzeug nachzuahmen.

Diesem ungewöhnlichen Intro folgte ein noch ungewöhnlicherer Text. Für die Studioleute war klar, dass die riskanten textlichen Passagen entschärft werden mussten, um nicht eine Radiozensur zu provozieren. So wurden die Originalpassagen „Tutti Frutti, good booty / If it don’t fit, don’t force it / You can grease it, make it easy” von der lokalen Texterin Dorothy La Bostrie ersetzt durch „Tutti Frutti, all rooty! Tutti Frutti, all rooty” („all rooty” war ein Jugendausdruck jener Zeit für „OK”), wofür La Bostrie neben Richard Penniman (dem echten Namen Little Richards) als Mitautorin erschien. Die erste Strophe war gleichwohl zweideutig:

I got a girl, named Sue
She knows just what do to.
She rocks to the east, she rocks to the west
But she’s the girl that I love best.

Ich habe ein Mädchen namens Sue,
die genau weiß, was zu tun ist.
Sie bewegt sich von der einen zur anderen Seite,
sie ist allerdings das Mädchen, das ich am meisten liebe.

Dabei umspannt die mögliche Bedeutung des englischen Prädikats to rock ein rhythmisches Bewegen vom Tanz bis zum Geschlechtsakt.

Obwohl der Song als Original urheberrechtlich registriert ist, gibt es Ähnlichkeiten zu einem am 27. Juni 1938 von Slim & Slam aufgenommenen Song unter gleichnamigem Titel, mit den Interpreten als Autoren registriert.

Aufnahme-Session:
Am 14. September 1955 war im Studio neben Little Richard (Gesang, Piano) die Studioband von Cosimo Matassa zugegen. Diese bestand aus Justin Adams (Gitarre), Frank Fields (Bass), Lee Allen (Tenorsaxophon), Alvin „Red” Tylor (Baritonsaxophon) und Earl Palmer (Schlagzeug).

Coverversionen (Auswahl):
Als erste Coverversion erschien die von Pat Boone, als Crossover für den Pop-Markt gedachte B-Seite von I’ll be Home, die ebenfalls im Dezember 1955 erschien. Der Text wurde vom Songautoren Joe Lubin nochmals überarbeitet. Elvis Presley nahm seine authentische Version am 23. März 1956 für seine LP Elvis Presley auf. Carl Perkins brachte am 3. November 1958 eine rockabilly-ähnliche Fassung heraus.

Quelle:
Wikipedia

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So 14. Jun 2009, 01:51
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Beitrag Re: Songs Und Ihre Hintergründe:
„Stevie Wonder“: „I Just Called To Say I Love You“
Jahr: 1984
Das Lied schreibt Stevie Wonder für den Film “Die Frau In Rot“ (Gene Wilder, Kelly LeBrock). Den Titel produziert Stevie Wonder im Studio von Erfolgs-Produzent Frank Farian.
Bild

Frank Farian: „Er hat mich höchstpersönlich ins Studio hereingerufen. Ich dachte schon `um Gottes Willen iregendwas ist passiert, ist was ausgefallen`. Nein, er sagte zu mir:`Frank, Du hattest so viele Hits in Deinem Leben – ich habe hier zwei Songs und weiß nicht, was die nächste Single werden soll.`- Und da sagte ich zu ihm: `Stevie – ich höre den einen Song schon die ganze Woche – und das ist Dein erster Nummer Eins Song.` Und das ist – ich habe Recht behalten."

(1984 hält sich der Song 6 Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts! Stevie Wonder erhält in seiner Karriere insgesamt 19 Grammys)

Übersetzung:
Kein neuer Jahrestag zu feiern,
keine Schokolade umfaßten Süßigkeitherzen zu verschenken,
kein Erster Tag des Frühlings, kein Lied zu singen,
tatsächlich ist hier gerade ein anderer gewöhnlicher Tag

Kein April-Regen, keine Blumenblüte,
keine Hochzeits Samstag innerhalb des Monats Juni.
Aber was ist es,
ist etwas Zutreffendes gebildet wie diese drei Wörtern, die ich dir sagen muß:

Ich habe nur angerufen, um ich liebe dich zu sagen,
Ich habe nur angerufen, um zu sagen, wieviel es mir bedeutet,
Ich habe nur angerufen, um ich liebe dich zu sagen
und ich meine es vom Grunde meines Herzens

Keine Sommerhoch, kein warmer Juli,
kein Erntemond um eine zarte August Nacht zu beleuchten.
Keine Herbstbrise, keine fallenden Blätter
Noch nicht die Zeit für Vögel in den südlichen Himmel zu fliegen.

Keine Waagesonne, kein Halloween,
kein Dankeschön für all die Weihnachtsfreude, die du gibst.
Aber was ist es, zwar alt doch neu,
um dein Herz zu füllen, wie es keine drei Wörter überhaupt tun könnten.

Ich habe nur angerufen, um ich liebe dich zu sagen,
Ich habe nur angerufen, um zu sagen, wieviel es mir bedeutet,
Ich habe nur angerufen, um ich liebe dich zu sagen
und ich meine es vom Grunde meines Herzens

Ich habe nur angerufen, um ich liebe dich zu sagen,
Ich habe nur angerufen, um zu sagen, wieviel es mir bedeutet,
Ich habe nur angerufen, um ich liebe dich zu sagen
und ich meine es vom Grunde meines Herzens
und ich meine es vom Grunde meines Herzens
und ich meine es vom Grunde meines Herzens

Bild
Stevie Wonder

Quellen:
RTL: Die Ultimative Chart Show - 50 Jahre deutsche Charts (08.05.2009)
http://www.magistrix.de/lyrics/Stevie%20Wonder/I-Just-Called-To-Say-I-Love-You-Uebersetzung-133012.html

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