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Rika
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 Wolfgang Ambros
Wolfgang Ambros (* 19. März 1952 in Wolfsgraben, Niederösterreich) ist ein österreichischer Liedermacher und Rock-/Popsänger. Mit seinem Lied Da Hofa (Wolfgang Ambros / Joesi Prokopetz) schaffte er 1971 seinen Durchbruch und seinen ersten Nummer-1-Hit in der österreichischen Hitparade.
1970–1974 Wolfgang Ambros begann seine Karriere im Jahr 1971 mit der Veröffentlichung des von Joesi Prokopetz geschriebenen Songs Da Hofa. Das Lied stieg damals sofort von 0 auf 1 ein und blieb 8 Wochen auf dieser Position. Da es damals keine offiziellen Verkaufscharts gab, galt die Ö3-Hitparade als Richtwert. Ein Jahr später brachte er sein Debutalbum Alles andere zählt net mehr… heraus, welches noch keine großen Erfolge erzielen konnte. "Da Hofa" erscheint auch in einer englischsprachigen Fassung in Großbritannien unter dem Titel "Mr. Jones from No. 3", die jedoch nicht von Ambros gesungen wird. Im deutschsprachigen Raum ist der Titel auf dem Sampler "Raritäten" erschienen. Mit weiteren Singles wie Kagran und I drah zua konnte er ebenfalls nicht an den Erfolg seiner ersten Single anschließen. Erst das Erscheinen der Single Tagwache, welche sich gegen das österreichische Bundesheer richtet, sorgte für großes Aufsehen in Österreich. Von allen österreichischen Radios wurde dieser Song boykottiert. Ambros arbeitete zu Beginn seiner Karriere oft mit dem Duo Tauchen Prokopetz zusammen. Mit ihnen arbeitete er an der erfolgreichen Rockoper Der Watzmann ruft
1975–1979 Der nächste kommerzielle Erfolg sollte erst 1975 mit der Single Zwickt's mi kommen - ein weiterer Nummer-Eins-Hit. Auch das dazugehörige Album Es lebe der Zentralfriedhof konnte wider Erwartungen Platz 1 erreichen. Der gleichnamige Song, der zwar nicht als Single veröffentlicht wurde, gilt bis heute noch als charakteristische Friedenshymne unter Ambros-Fans. Der Text soll die Gleichheit der Menschen zeigen (und dafür wurden die toten Menschen als Beispiel herangezogen). Ab diesem Zeitpunkt etablierte Ambros sich zum Star der österreichischen Rockszene. Schon einige Jahre später kam wieder ein Lied auf den Markt, welches eine weitere Hymne sein sollte - Schifoan. Anfangs war der Song kaum erfolgreich und wurde im öffentlich-rechtlichen Radio nicht gespielt. Doch dann zur Wintersaison wurde auch dieses Lied zu einem Hit unter Après-Ski-Gängern. Ab dem Jahr 1978 spielte Wolfgang Ambros seine Solo-Konzerte mit seiner Band Die No. 1 vom Wienerwald, bestehend aus folgenden Musikern: Günter Dzikowski (Keyboards, Hammond b3, Akkordeon, Mundharmonika, Gesang), Peter Koller (Gitarre, Gesang), Helmut Pichler (Bass, Saxophon, Gesang) und Harry Stampfer (Schlagzeug, Gesang). Bis zum Jahr 1985 spielte Helmut Nowak Schlagzeug, sein Nachfolger wurde Harry Stampfer (zuvor u.a. Hallucination Company). Zu den legendärsten Konzerten von Wolfgang Ambros & Der Number One vom Wienerwald zählen u.a. die Konzerte im Wiener Weststadion (Gerhard-Hanappi-Stadion) 1983, (wo sie unter anderem auch von Rainhard Fendrich und Opus vor 20.000 Fans unterstützt wurden) und auch das "Rock on the Rocks" im Gletscherschigebiet Kitzsteinhorn in Kaprun/Österreich 1985, welches lange Zeit einen Weltrekord als höchstgelegenes Open-Air Rockkonzert inne hatte.
1980–1989 Auch in der ersten Hälfte der 80er-Jahre waren sowohl Ambros' Singles als auch dessen Alben große Erfolge und Meilensteine seiner Karriere. Mit einigen seiner Longplayer konnte er auch die deutsche Hitparade erreichen. In den 1980er-Jahren nahm Ambros auch mehrere Titel gemeinsam mit André Heller auf. Der Hit Für immer jung, den er von Bob Dylans Forever Young coverte und mit Heller sang, wurde öfters auf regierungskritischen Demonstrationen gespielt. In der zweiten Hälfte der 80er trat Ambros immer mehr aus dem Rampenlicht. Er machte eher mit privaten Skandalen, als mit seiner Musik Schlagzeilen. Mit der Veröffentlichung des Albums Die größten Hits aus 20 Jahren im Jahr 1992 erinnerte er sich an alte Erfolge zurück und konnte mit dem Album auch an diese anschließen.
1990–1999 Mitte der 90er Jahre gab es eine große Programmreform bei den öffentlich-rechtlichen Radiosendern, da Privatradios legalisiert wurden. Der Sender Ö3 wurde zum Formatradio umgebaut, Alternative-Programme wurden zu FM4 ausgebaut und Kulturprogramme zu Ö1. Das Wichtige daran war, dass Dialektmusik nunmehr ausschließlich auf Regionalradios gespielt werden durfte. Somit beschloss Ambros, kaum mehr Singles zu veröffentlichen und konnte sich besser auf seine Alben konzentrieren. Das Ergebnis sind Alben wie "Äquator", "Wasserfall" oder "Verwahrlost aber frei", die sich solide verkaufen und jeweils Top-Ten-Platzierungen erreichen.
2000 bis heute Ein Highlight waren die Neu-Interpretationen von Tom Waits-Songs mit seinem Album Nach mir die Sintflut – Ambros singt Waits (2000). 2002 erscheint das Live-Album "Hoffnungslos Selbstbewusst", mit denen Ambros bis in die Top Ten der Album-Charts kommt. Auch mit den folgenden Alben war Ambros regelmäßig in den Top Ten der Album-Charts vertreten: "Namenlos" (2003) schaffte es bis auf Platz vier, "Steh grod" (2006) bis auf Platz zwei. "Namenlos" ist bei den Fans umstritten, weil Ambros auf Betreiben seiner Plattenfirma (SonyBMG) statt seiner Stamm-Band Studiomusiker für die Produktion einsetzte. Bei den Aufnahmen zu "Steh grod" war die No.1 wieder dabei. Ab 2004 wird der Watzmann wieder gespielt. Ambros hatte sich seit der bis dahin letzten Tour Anfang der 1990er Jahre gegen eine Wiederaufführung des "Rustikals" gesträubt. Nach eigenen Aussagen lagen die Gründe dafür auch im schwierigen Verhältnis der drei Watzmann-Erschaffer Ambros, Prokopetz und Tauchen zueinander. Während Ambros und Prokopetz eng befreundet waren und blieben, kam es bereits vor der Watzmann-Tour der frühen 90er zum Zerwürfnis zwischen Prokopetz und Tauchen, was Prokopetz bewog, nicht an den Aufführungen mitzuwirken. Sein Part wurde von Christoph Fälbl übernommen. Tauchen gab den Bauern und die Gailtalerin. Während dieser Tour überwarfen sich Ambros und Tauchen miteinander. 2004 wurde Ambros zu einer Wiederaufführung überredet, Prokopetz kehrte ins Ensemble zurück, den Part der Gailtalerin übernahm Klaus Eberhartinger (Frontmann der EAV) und Christoph Fälbl war wieder als Bua und Knecht zu sehen. Geplant waren zunächst lediglich fünf Wochen Spielzeit (rund 20 Vorstellungen) auf der Seebühne am Chiemsee. Auf Drängen süddeutscher und österreichischer Konzertveranstalter wird eine Städtetour mit weiteren rund 20 Terminen angehängt. Weitere Vorstellungen werden auf das Jahr 2005 verschoben. Was ursprünglich als Kurztour geplant war, wächst sich erneut zu einer ausgedehnten Konzertreise aus. Ende 2005 schließlich wird "der Löffel endgültig begraben". Aber bereits 2008 und 2009 steht das Stück wieder auf den Spielplänen vieler Bühnen. Ende 2006 musste Bassist Helmut Pichler krankheitsbedingt durch Erich Buchebner ersetzt werden. Offiziell ist Erich Buchebner nach wie vor "vertretungsweise" in der Band. Seit 2007 sind von der anfänglichen Stammformation der No.1 nur noch Günter Dzikowski, Peter Koller und natürlich Wolfgang Ambros mit dabei und auf dem besten Weg im Jahr 2008 das 30 jährige Bestehen der Band zu feiern. Einen Meilenstein in Sachen Wienerlied setzte Wolfgang Ambros mit der CD "Der Alte Sünder - Ambros singt Moser". Auf diesem Tonträger und auch bei den anschließenden Konzerten singt Wolfgang Ambros Lieder, die Hans Moser und dessen langjähriger Partner Paul Hörbiger populär gemacht haben, jedoch ohne zu nuscheln oder zu granteln. Wolfgang Ambros singt "Die Reblaus", "In der Kellergassen" oder "Sperrstund is" mit seiner eigenen unverwechselbaren Stimme, mit seinem eigenen "Schmäh". Begleitet wird er vom Ambassade Orchester Wien unter der Leitung von Christian Kolonovits. Die Idee hatte Michael Buchmann, der Orchestergründer bzw. Peter Steinhardt, seines Zeichens Trompeter des Ambassade Orchester Wien, der, wie er selbst sagt, der größte Moser-Fan weltweit ist, "statt in die Schule zu gehen, saß ich vormittags mit einer Menge älterer Damen im Bellariakino, und schaute mir die alten Filme an. Seit meiner Kindheit bin ich besessen davon, die alten Moserlieder wieder auf die Bühne zu bringen." Höhepunkt der "Ambros singt Moser"-Phase war sicherlich der Auftritt am 24. April 2006 im wohl berühmtesten (Konzert-)Saal der Welt, dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Nach diesem Konzert wurde die CD "Ambros singt Moser - Der alte Sünder" mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Viermal wurde Ambros für einen regulären Amadeus Austrian Music Award nominiert und erhielt ihn 2002 für sein Lebenswerk. Nachdem eine sehr erfolgreiche Herbsttournee 2006 (Steh grod) wegen gesundheitlicher Probleme abgebrochen werden musste, meldeten mehrere Medien Anfang März 2007, dass Ambros an Leberkrebs erkrankt sei, was von ihm aber dementiert wurde. Wolfgang Ambros verklagte nach einem reißerisch aufgemachten doppelseitigen Artikel über seinen angeblichen Leberkrebs das Nachrichtenmagazin News und bekam 6000 Euro zugesprochen. Das Geld möchte der Sänger einem Hilfsprojekt in Afrika spenden. Ambros sah sich jedoch durch jenen verfehlten News-Artikel vom 8. März 2007 noch am gleichen Tag zu einer öffentlichen Stellungnahme gezwungen.[2] Ambros stellt in dieser Erklärung klar, dass im Rahmen einer Behandlung zufällig erhöhte PSA-Werte festgestellt wurden. Ein dieser Stellungnahme beigefügtes ärztliches Bulletin bezeichnet Ambros Erkrankung weiter als "Frühstadium eines Prostata-Carcinoms". Nach einer primären Strahlentherapie und allgemein sehr guten Heilungschancen befinde sich Ambros wieder auf dem Weg der Besserung und werde 2007 alle Termine wahrnehmen. Im Juli 2007 wurden Ambros, Dzikowski & Regisseur Rudi Dolezal für die DVD Produktion "Ambros Pur!" mit einer Goldenen Schallplatte in Österreich ausgezeichnet. Am 20. September 2007 erreichte die CD "Ambros singt Moser - Der alte Sünder" Platinstatus, zum ersten Mal wieder nach fast 20 Jahren. Die Platin-CD wurde im Rahmen der CD-Präsentation der Produktion "Ambros singt Moser - Die 2te" überreicht. 2008 erscheint "Ambros pur! II" und steigt sofort in die österreichischen Musikvideocharts ein. Auch die zweite Ausgabe bleibt mehrere Wochen an der Chartspitze. Zudem erweisen sich die Konzertabende als ausgesprochen beliebt beim Publikum. Im Sommer 2008 wird der Watzmann auf der Naturbühne der Luisenburg bei Wunsiedel gespielt. Die über 20 Vorstellungen sind komplett ausverkauft. Damit wird der Watzmann zum erfolgreichsten Stück, das je auf der Luisenburg gespielt wurde. Ambros tritt am 5. September 2008 auf dem Wiener Donauinselfest vor rund 100.000 Zuhörern auf. Das Konzert wird live im Fernsehen übertragen. Als während der Show das Licht auf der Bühne ausfällt und nur mehr ein einzelner Spot zur Verfügung steht, beweisen Ambros und die Band ihre Qualitäten als routinierte Live-Künstler und spielen das Konzert auf einer fast unbeleuchteten Bühne zu Ende. Zeitlich passend erscheint ein Konzertmitschnitt von Ambros Konzert auf der Donauinsel aus dem Jahr 2006. Auch diese Veröffentlichung steigt sofort in die Top 10 der Musikvideocharts ein. Damit ist Ambros gleich mit zwei Produktionen in den Top 10. Am 4. April 2009 wurde ihm nach einer Alkoholkontrolle der Führerschein entzogen.
Quelle: Wikipedia
ALBEN
STUDIOALBEN 1972: Alles Andere Zählt Net Mehr 1973: Eigenheiten 1976: Es Lebe Der Zentralfriedhof 1976: 19 Class A Numbers 1977: Hoffnungslos 1978: Wie Im Schlaf (Lieder Von Bob Dylan - Gesungen Von W. Ambros) 1979: Nie Und Nimmer 1980: Weiß Wie Schnee 1981: Selbstbewusst 1983: Der Letzte Tanz 1984: Der Sinn Des Lebens 1985: No. 13 1987: Gewitter 1989: Mann Und Frau 1990: Stille Glut 1992: Äquator 1994: Wasserfall 1996: Verwahrlost Aber Frei 1999: Voom Voom Vanilla Camera 2000: Nach Mir Die Sintflut - Ambros Singt Waits 2003: Namenlos 2005: Der Alte Sünder - Ambros Singt Moser (Lieder von Hans Moser - gesungen von W. Ambros mit dem Ambassade Orchester Wien) 2006: Steh Grod 2007: Die 2te - Ambros Singt Moser (weitere Lieder von Hans Moser - gesungen von W. Ambros mit dem Ambassade Orchester Wien)
LIVEALBEN 1979: Live ...auf ana langen finstern Strassn (2 LPs) 1983: Ambros + Fendrich Open Air 1986: Selected Live (2 CDs)auch als 3LP Box 1987: Gala Concert 1991: Watzmann Live (2 CDs mit 25 Tracks; Re-Release, 2005, 2 CDs mit 40 Tracks) 1997: Verwahrlost Aber Live 2002: Hoffnungslos Selbstbewusst 2007: Ambros Pur! (Duo Konzert mit G. Dzikowski - Live aus der Kulisse/Wien) (DVD) 2008: Ambros Pur! II (Duo Konzert mit G. Dzikowski - Live aus dem Wr. Orpheum) (DVD) 2008: Live am Donauinselfest (Konzert 2006, siehe Abbildung am Seitenanfang)
HÖRSPIELE 1973: Fäustling 1974: Der Watzmann ruft 1978: Schaffnerlos (Die letzte Fahrt des Schaffners Fritz Knottek) 1981: Augustin (Eine Geschichte aus Wien)
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